Saison auf der Freilichtbühne Wattenscheid ist eröffnet

Ab sofort gibt es wieder Musik und Tanz auf der Freilichtbühne Wattenscheid. Hier: die Tanzgarde der Karnevalsgesellschaft „Die Ruhrölften“ bei der Saison-Eröffnung am 2015.
Ab sofort gibt es wieder Musik und Tanz auf der Freilichtbühne Wattenscheid. Hier: die Tanzgarde der Karnevalsgesellschaft „Die Ruhrölften“ bei der Saison-Eröffnung am 2015.
Foto: FUNKE Foto Services
Neu in diesem Jahr: die Gastronomie und die Neunziger-Party mit den Vengaboys. Auch Bewährtes gibt es wieder: z.B. die 2014 sehr gut angenommene Oper „Nabucco“, die Rock Classic Allstars und den Shanty-Chor.

Wattenscheid..  Schon von weitem ist die Band Groove-Jet zu hören, wie sie den Abba-Hit „Dancing Queen“ spielt. Vorher und dazwischen: der Gospelchor „Unlimited“ und die fünf Tanzgruppen „Winz Baak“, „Clip Style Dance Inn“, „Integrative Tanzgruppe FUD“, die „Awo-Tanzmäuse“ und die „Tanzgarde der Ruhrölften“, alle fünf sind aus Hattingen hergeholt von ihrer Trainerin Julia Zühlke, bei der Bochumer Veranstaltungs-GmbH für die Programmgestaltung zuständig.

Der Anlass: Am Samstag wurde auf der Freilichtbühne Wattenscheid die Saison 2015 eröffnet. Bis September stehen jetzt wieder um die 20 Veranstaltungen (drei davon sogenannte laute Veranstaltungen) an: u.a. am 7. Juni eine Matinee (11 Uhr) mit der Jazz/Pop-Band „Metamorphosis“ und am Samstag darauf (13. Juni) ab 17 Uhr ein Partyformat, das es so auf der Freilichtbühne noch nicht gab, die Party „Whatever happened to the 90s“ mit den Vengaboys als Live-Act. Was in 2014 sehr gut ankam und dieses Jahr wiederholt werden soll: die Oper „Nabucco“ am 8. Juli ab 19.30 Uhr. Natürlich gibt es wieder Klassiker wie die Rock Classic Allstars (ausverkauft) und den hiesigen Shanty-Chor.

Neu ist in dieser Saison nicht nur das Programm, sondern nach fast zwei Jahrzehnten auch der Pächter der Gastronomie. Bratwurst, Currywurst/Pommes, Kuchen, Eis, Kaffee, Bier und Softdrinks waren bei der Eröffnung zu haben.

Andreas Kuchajda von der Bo VG und Gastronom Mark Vogt wollen bei den nächsten gemeinsamen Vorstellungen „erst mal gucken, was die Leute wollen“, so Kuchajda. Bei der ersten Zusammenarbeit hätten sich etwa die Karnevalisten, die er als anspruchsvolle Klientel kenne, „hochgradig zufrieden“ gezeigt. Die von der WAZ an der Freilichtbühne befragten Esser äußerten sich ebenfalls positiv.

Auch neben der Gastronomie will sich die Freilichtbühne weiter erneuern, sagt Geschäftsführer Kuchajda. Nach Sturm „Ela“ war einiges an den Bäumen zu machen, Wege und Bepflanzung wurden erneuert. Als nächstes soll es um das Hexenhäuschen gehen, das auch „schon ein paar Tage alt“ ist, und der Eingangsbereich soll mehr Farbe bekommen.

„Wir sind noch nicht fertig, so was hört nie auf“, erklärt Kuchajda. Doch sei das alles zu schaffen, wenn wie bisher „alle mit Verve daran mitarbeiten und die Freilichtbühne als erweitertes Wohnzimmer begreifen“.

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