Neues Wohnbauland an ausgedienten Bahnstrecken schaffen

Die Städte Bochum und Gelsenkirchen wollen gemeinsam ehemalige Bahnflächen nutzen und entwickeln. Zum ersten Mal wird dazu eine Konsensvereinbarung mit der „BahnflächenEntwicklungsGesellschaft“ (BEG NRW) geschlossen. Besonderes Augenmerk liegt zunächst auf dem Entwicklungsbereich „ehemaliger Güterbahnhof Gelsenkirchen-Wattenscheid“ – quasi gegenüber vom Watermanns Weg – an der Stadtgrenze zwischen Wattenscheid und Ückendorf gelegen. Ein weiterer kommunal bedeutsamer Entwicklungsschwerpunkt entlang der ehemaligen Bahnstrecke liegt in Günnigfeld. Auch hier bieten ehemalige Bahnflächen eine wichtige Möglichkeit, um neues Wohnbauland zu schaffen. Angesichts des wachsenden Wohnraumbedarfs und des steigenden Mietpreisniveaus gerade in Bochum, sehen beide Städte die Kooperation als große Chance und als weiteres Zusammenwachsen innerhalb der Metropolregion Ruhr.

NRW-Staatssekretär Michael von der Mühlen, Bau- und Stadtentwicklungsministerium, Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke und der Gelsenkirchener Stadtbaurat Martin Harter schließen die Konsensvereinbarungen mit der BEG NRW, vertreten durch die Geschäftsführer Thomas Lennertz und Volker Nicolaus sowie Projektleiter Henk Brockmeyer, ab. Die Unterzeichnung der Vereinbarung zur gemeinsamen Flächenentwicklung findet am kommenden Mittwoch im Rahmen der Stadtentwicklungsmesse Polis Convention in Düsseldorf statt.

 
 

EURE FAVORITEN