Netzwerk will Integrationsarbeit fortsetzen

Das Netzwerk Flüchtlingshilfe in Günnigfeld lädt ein zum nächsten Netzwerktreffen am Donnerstag, 1. Dezember, um 18 Uhr im Wichernhaus (Parkallee 20). „Wir wollen uns über unsere Erfahrungen austauschen und über Perspektiven für die Weiterarbeit sprechen“, so Netzwerkerin Gisela Fries-Oehlschlägel.

Gemeinsam helfen

Die Unterkünfte für geflüchtete Menschen an der Günnigfelder Straße 124 und in dem Schulgebäude Roonstraße bestehen nicht mehr. „Die meisten dieser von unserem Netzwerk betreuten Familien und Einzelpersonen sind über ganz Bochum verstreut. Andererseits beziehen immer mehr Familien, teilweise mit mehreren Kindern, eine Wohnung in Günnigfeld.“ Es sind zum Teil Übergangswohnungen oder auch Wohnungen mit eigenem Mietvertrag.

Das Netzwerk meint: „Um sich in unserer Gesellschaft und im Wohnort zu orientieren und die vielen neuen Anforderungen zu bewältigen, benötigen die Flüchtlinge vielfältige Unterstützung und Begleitung. Unser Netzwerk hat es sich zur Aufgabe gemacht, Weichen für die Zukunft zu stellen und unser bestehendes Patenteam zu einem Begleitungsteam auszubauen.“ Dafür werden weitere aktive Mitstreiter aus Günnigfeld und Umgebung gesucht, die einen Teil ihrer Zeit in diese Aufgabe investieren wollen.

Durch den Informationsaustausch der Einzelnen werden Energien gebündelt. Unterschiedliche Fähigkeiten und Kompetenzen ergänzen sich. Jeder einzelne Helfer hat Kontakte, die er – auch für andere – nutzen kann.

Aufgaben könnten sein: Begleitung zu Ärzten und Behörden, Erklären von Briefen, Ordnen von Akten und Kontoauszügen, Erklären von Pflichten als Mieter (Lüften, Putzen, Energie sparen), Sozialticket, und einiges mehr.

Nach Ansicht des Netzwerks, könne „Integration dann gelingen, wenn wir gemeinsam die Geflüchteten Menschen an die Hand nehmen“.

Kontakt über gue-hilfe@gmx.de oder die Rufnummer 954 330 (auf den Anrufbeantworter sprechen).

 
 

EURE FAVORITEN