Musikalischer Endspurt bei der Kulturoffensive

Werner Schaluda vor einer Lampe. Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool.
Werner Schaluda vor einer Lampe. Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool.
Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool
Der „Salon Vio l’Art“ biegt auf die Zielgerade ein: Zum vorletzten Mal gestaltet die Gruppe im Rahmen der WAZ-Kulturoffensive einen künstlerischen Abend in der ehemaligen Geschäftsstelle der Wattenscheider Zeitung an der Hüller Straße 7.

Wattenscheid.. Los geht es am kommenden Freitag um 18 Uhr. Der Eintritt ist – wie immer – frei.

Die Musik soll diesmal im Mittelpunkt stehen, Werner Schaluda spielt auf. Der Architekt wurde 1954 geboren, schon früh interessierte er sich fürs Bauen, Zeichnen und eben auch Musizieren. Schaluda absolvierte zunächst eine Ausbildung in der Metallbearbeitung und studierte danach Architektur in Essen. Bereits als Student arbeitete er als Grafiker, Lichtkunst in der Architektur und im Außenraum beschäftigt ihn bis heute.

Schaluda ist vielseitig: Töpfern, Modellbau, Fotografie, Malen mit Acryl- und Aquarellfarben, Tusche- und Bleistiftzeichnungen sowie Radierungen, all das gehört zu seinem Repertoire. Er musiziert, komponiert und improvisiert mit Freunden und ist außerdem Inhaber des Tonstudios „Kellerrock-Oberhausen“. Sein Musiker-Kollege Gerd Mehlmann wird ihn am Freitagabend durchs Programm begleiten.

Auch in der laufenden Ausstellung „Blickwinkel“ gehören die Werke Schaludas zu den Höhepunkten: Er kreiert Lampen aus Konservendosen. Manche Lichtgeber wirken dabei wie architektonische Wunderbauten aus Fernost – in Miniaturformat. Andere wiederum erinnern eher an eine Bootslampe.

Die Gerüste baut Schaluda selbst oder er kauft sie, um sie für seine Zwecke umzugestalten. Dann greift er zu den Konservendosen, bohrt Löcher ins Blech und konstruiert wahre Wunderwerke, die schon die Besucher der Vernissage nicht schlecht staunen ließen.

Zur Finissage lädt die Künstlergemeinschaft „Salon Vio l’Art“ dann am Freitag, 11. Mai, ein.

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