Kunstrasenplatz in Sichtweite

Für SW Wattenscheid 08 könnte bald ein Kunstrasenplatz kommen.
Für SW Wattenscheid 08 könnte bald ein Kunstrasenplatz kommen.
Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool

Wattenscheid..  Der von Schwarz-Weiß Wattenscheid 08 sehnlichst erwartete Kunstrasenplatz rückt scheinbar in greifbare Nähe. Baubeginn an der Dickebankstraße könnte womöglich schon im nächsten Jahr sein.

Mit dem Thema wird sich die Wattenscheider Bezirksvertretung in der Sitzung am 2. Dezember unter anderem befassen. In der Vorlage heißt es: „Zur Erweiterung eines benachbarten Gewerbebetriebes an der Straße Mausegatt soll die Sportanlage umgebaut und die sich hieraus ergebende Fläche von ca. 11 000 qm an den Betrieb veräußert werden.“ Es handelt sich dabei um die Großbäckerei Bereket, die der Stadt einen Teil des Sportplatzgeländes für die Erweiterung abkaufen möchte. Einzelheiten der erforderlichen Umbaumaßnahmen und abzuschließenden Rechtsgeschäfte sowie die dazu erforderlichen Beschlussempfehlungen sind Thema im nichtöffentlichen Teil dieser Sitzung.

Die Großbäckerei (ca. 150 Beschäftigte) hat in den letzten Jahren kräftig expandiert; weitere Produktionsstandorte sind Herne und Duisburg. Auf einer Gesamtfläche von 30 000 qm werden im Drei-Schicht-Betrieb frische und tiefgekühlte Backwaren produziert, kommissioniert und mit Eigenlogistik ausgefahren. 1997 bezog das Unternehmen seinen Firmensitz in Wattenscheid.

Der Verkaufserlös aus dem Grundstücksgeschäft könnte zur Finanzierung des Kunstrasenplatzes beitragen, der sich dann quer zum jetzigen Hauptspielfeld erstrecken würde. Der Rasenplatz in seiner jetzigen Form müsste weichen. Bezirksvertretung und Grundstücksausschuss werden sich am 2.12. mit der Thematik befassen, am 3.12. dann der Haupt- und Finanzausschuss. Im Sportausschuss stand der Punkt bereits am 21. November auf der Tagesordnung.

Thema in politischen Gremien

Die Sportanlage an der Dickebankstraße könnte so die vom Verein schon lange gewünschte Aufwertung erhalten. SW Wattenscheid 08 hat im Seniorenbereich zwei Fußballteams sowie viele Jugendmannschaften. Der Klub verfügt derzeit über einen problematischen Rasenplatz und einen sanierungsbedürftigen Ascheplatz. Der Spielbetrieb gestaltete sich angesichts dieser Rahmenbedingungen oft schwierig. Schon lange besteht der Wunsch nach Kunstrasen. Der Wattenscheider SPD-Vorsitzende Serdar Yüksel (MdL) bemühte sich intensiv um eine Lösung.

 
 

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