Kunst-Institut IBKK in Wattenscheid feiert 20-jähriges Bestehen

Monika Wrobel-Schwarz ist die Gründerin und Direktorin vom Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie (IBKK) in Wattenscheid. Foto: Thomas Schild
Monika Wrobel-Schwarz ist die Gründerin und Direktorin vom Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie (IBKK) in Wattenscheid. Foto: Thomas Schild
Foto: WAZ FotoPool
Das Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie (IBKK) in Wattenscheid feiert sein 20-jähriges Bestehen. Mit rund 1000 Studienteilnehmern ist das Institut die größte freie Kunstschule in Europa.

Wattenscheid.. In Gebäuden auf dem Gelände der früheren Zeche Holland ist es untergebracht: 20-jähriges Bestehen feiert das Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie (IBKK). Es existiert als Aus- und Weiterbildungsinstitut in künstlerisch-gestalterischen Berufen und befindet sich im Kunstzentrum Bochum.

Seiner Gründerin, der Direktorin Monika Wrobel-Schwarz, wurde im Mai 1998 für ihr Engagement im künstlerischen Bereich, insbesondere für die Errichtung des IBKK und des Kunstzentrums, die Ehrenmedaille der Stadt Bochum verliehen.

„In den zwei Jahrzehnten hat sich viel getan“, blicken sie, Mitgründer Roland Kuck und Verwaltungsdirektor Jörg Freitag zurück. „Damals waren es 40 Studienteilnehmer, heute sind es über 1000 aus ganz Europa, um sich künstlerisch fortzubilden oder mit einem berufsqualifizierenden Abschluss ausbilden zu lassen.“ Das IBKK besitze längst überregionale Bedeutung. Es finanziere sich nicht über öffentliche Zuschüsse, sondern aus den Teilnehmergebühren. „Wir sind die größte freie Kunstschule in Europa.“

Insgesamt 2350 Quadratmeter Atelier- und Ausstellungsflächen

Das Angebotspektrum ist in den 20 Jahren breiter geworden, damit einhergehend hat sich auch die technische Ausstattung erweitert. Das reicht von Malerei und Grafik über Bildhauerei, Grafik- und Foto-Design bis Computergrafik DTP und Airbrush-Design.

Unterricht geben 56 Dozenten aus dem In- und Ausland; hinzu kommen weitere 24 Mitarbeiter. Insgesamt stehen 2350 qm Atelier- und Ausstellungsflächen in drei Häusern zur Verfügung sowie 6000 qm Grünfläche mit Teichanlage zur Freilandmalerei und Entspannung zur Verfügung.

Unter dem Motto „Kunst und Beruf“ werden Ausbildungsmöglichkeiten in Form von Studiengängen angeboten – als Tagesschule sowie auch berufsbegleitend als Abend- oder Wochenendstudiengang.

„Wir wollen auch den Nachwuchs ansprechen“, so Wrobel-Schwarz: Dem Institut ist eine kulturpädagogische Kunstschule für Kinder und Jugendliche angegliedert. In der künstlerisch ästhetischen Früherziehung von Kindern und künstlerischen Jugendarbeit arbeiten die Dozenten mit pädagogischen Konzeptionen. „Ziel ist die individuelle Förderung der Schüler im Bereich der bildenden Kunst, der Musik und Literatur.“

Das Kunst- und Galeriehaus (es feiert Zehnjähriges, der Kunstkreis WAT blickt übrigens auf 30 Jahre) mit 250 qm Ausstellungsfläche ist dem IBKK angeschlossen und „dient Studienteilnehmern, Meisterschülern und den noch unbekannten Künstlern als Sprungbrett in die Öffentlichkeit und als Lehrgalerie“. Sie lernen u.a. Ausstellungsablauf, Öffentlichkeitsarbeit, Preiskalkulation. Das Ziel sei: Ein Künstler sollte von seinen Werken leben können.

 
 

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