Jugendliche gestalten Politik im Landtag

Wattenscheid..  Der NRW-Landtag war vom 11. bis 13. Juni fest in junger Hand: 237 Jugendliche debattierten beim „7. Jugend-Landtag“ über aktuelle Themen wie „Die Vergabe von Studienplätzen gerechter gestalten“ und „Mehr fürs Leben/den Alltag in der Schule lernen“. Die Mädchen und Jungen, die von den Abgeordneten der Fraktionen von SPD, CDU, Grünen, FDP und Piraten benannt wurden, saßen dabei auf den Stühlen der echten Abgeordneten.

Den Platz des Wattenscheider Landtagsabgeordneten Serdar Yüksel (SPD) hatte in diesem Jahr der 16-jährige Moritz Wentingmann eingenommen, der die Oberstufe des Märkischen Gymnasiums besucht. Nach der Eröffnung durch Landtagspräsidentin Carina Gödecke (SPD) begannen die Jugendlichen mit der Arbeit, die Fraktionen konstituierten sich und Fraktionsvorstände wurden gewählt. Am nächsten Tag standen Fraktionssitzungen, öffentliche Anhörungen von Sachverständigen sowie die Sitzung des Ältestenrats zur Vorbereitung der Plenarsitzung am vergangenen Samstag auf der Tagesordnung. Im Rahmen des Jugendlandtags fand auch ein parlamentarischer Abend statt, bei dem die Jugendlichen auf die „echten“ Landtagsabgeordneten trafen.

„Der Jugendlandtag ist eine tolle Möglichkeit für junge Menschen, hautnah zu erleben, wie Politik funktioniert und wie sich die parlamentarischen Abläufe und Wechselspiele zwischen den Fraktionen abspielen. Ich freue mich, dass ich auch in diesem Jahr durch einen Wattenscheider vertreten wurde und hoffe, dass Moritz ein paar spannende Tage in der Landeshauptstadt hatte und bei bestem Wetter mit seinen Kolleginnen und Kollegen der SPD-Fraktion gute Beschlüsse fasste“, so Yüksel.

Moritz Wentingmann freute sich, dass er in diesem Jahr unter den zahlreichen Bewerben ausgewählt wurde: „Es war für mich eine tolle Erfahrung, Politik direkt zu gestalten. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit den anderen Teilnehmern zu diskutieren. Ich habe aber auch festgestellt, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, Beschlüsse zu fassen und diese durchzusetzen.“

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