Hospizverein erhält Unterstützung

Wattenscheid..  „Erntedank-Tage“ im wahren Sinne des Wortes erlebte der Hospizverein Wattenscheid rund um das vergangene Wochenende. „Aus zahlreichen Quellen sprudelte für uns sehr überraschend ein Bündel ansehnlicher Spenden“, erklärt der ehrenamtliche Geschäftsführer Siegfried Schirmer. So widmeten die Sevinghauser Gänsereiter die Kollekte ihres Erntedank-Gottesdienstes dem Hospizverein, auch von den katholischen Kirchengemeinden St. Maria Magdalena und St. Theresia gab es einen Überschussanteil ihres letzten Sommerfestes. Die Sparda-Bank und Porzellan Halfmann organisierten zudem ein Benefiz-Pfannkuchen-Backen. Aus einem Sozialfonds des Aral-/BP-Betriebsrats erhielt der Verein die volle Finanzierung des Wochenendseminars der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Dazu kamen noch eine Spende des USB, die gutgefüllte Spardose einer Kaffeerunde ehemaliger Trauerklienten und eine private Geburtstagsspende.

Schirmer führt die Spendierfreudigkeit auch darauf zurück, dass immer mehr Institutionen und Privatpersonen bewusst wird, wie sehr das kostenlose Angebot der Sterbe- und Trauerbegleitung in Wattenscheid von Spenden abhängig ist.

Christel Müller-Ovelhey, Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes, ergänzt: „Wir wissen auch aus zahlreichen schriftlichen und mündlichen Reaktionen, welche Wertschätzung die Arbeit unserer 40 Ehrenamtlichen, die pro Jahr bei rund 90 Menschen in deren letzten Lebensphase im Einsatz sind, inzwischen erfährt. So spiegelt sich auch in vielen Spenden der Dank an unser äußerst engagiertes Team wider.“

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