Höntrop kommt zusammen

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Serv

Wattenscheid..  Das Stadtteilfest „Du bist Höntrop“ hat sich zum absoluten Treffpunkt entwickelt.

Gut 2000 Besucher kamen am vergangenen Samstag „Auf dem Esch“ zusammen, ließen sich auch vom Regen, der pünktlich zum Startschuss um 15 Uhr einsetzte, nicht abhalten.

„Das Stadtteilfest findet zum 17. Mal statt. Viele Kinder, die früher selbst hier gespielt haben, stehen heute an den Ständen, stemmen das Programm mit, sind also mit dem Fest gewachsen. Das ist fast einmalig“, schilderte Pfarrer und Mitorganisator Holger Dirks, warum „Du bist Höntrop“ egal bei welchem Wetter so erfolgreich ist.

Kinder in die Wildnis bringen

25 Vereine, Verbände und Institutionen beteiligten sich an der Veranstaltung, die von 16 Gruppen getragen wurde. Dazu kamen noch einmal 30 Trödler, die von Antiquitäten bis zum Fanschal der SG 09 eine bunte Warenpalette mitgebracht hatten. Neu dabei waren an diesem Wochenende etwa der Turnbund Höntrop, der Spielmannszug der Gänsereiter, der sich auch musikalisch präsentierte, der Förderverein zum Erhalt des Südpark-Bads sowie das Netzwerk „Zwischen Arbeit und Ruhestand (ZWAR)“. Dort konnten sich Ältere informieren, wie sie gemeinsam im lockeren Verbund ihre Freizeit gestalten können: etwa beim Tanzen, beim Nordic-Walking, beim Musizieren oder Kochen. Wer dazu stoßen möchte, kann zu den Koordinierungs-Treffen kommen, die alle 14 Tage donnerstags um 19 Uhr im Vereinsheim des FSV Sevinghausen stattfinden.

Vor Ort war außerdem die Biologische Station östliches Ruhrgebiet mit einem Info-Stand, stellte die „Wildnis für Kinder“ vor, die vor kurzem in unmittelbarer Nähe eröffnet wurde. „Das Gelände ist für alle Kinder und zu jeder Zeit zugänglich. Das hat sich aber noch nicht herum gesprochen“, sagte Geschäftsführer Jürgen Heuser. Zwar gibt es Impuls-Veranstaltungen, etwa in der Höntroper Kirchschule, doch seien die nicht immer nachhaltig. „Dabei können die Kinder in der Wildnis toben und spielen, können einfach in die Natur gehen. So, wie es früher einmal üblich war.“

Zum Kennenlernen hatte die Biologische Station eine kleine Gelände-Rallye vorbereitet. An der ersten Station mussten die Teilnehmer über Baumstämme balancieren. „Figuren aus Ton formen“ stand an Station zwei auf dem Programm.

Ein Astpuzzle rundete den Gang durch die Wildnis ab, dabei mussten die Kinder vor allem darauf achten, dass die Rinde zusammenpasst. Wer durchkam, konnte am Ende beim Kreiselwettbewerb mitmachen – erst danach gab es dann auch einen kleinen Preis.

 
 

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