Heimatgefühl mit „WAT“

Das hat „WAT“.
Das hat „WAT“.

Wattenscheid..  „Die Wiedereinführung der alten Autokennzeichen ist eine preiswerte und bürgerfreundliche Form, das Heimatgefühl zu stärken.“ So sagt es NRWs neuer Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) auf Anfrage der WAZ. Und weiter: „Daher wird das Land NRW im zuständigen Verkehrsausschuss im Bundesrat Anfang September dem Vorschlag zustimmen, die alten Autokennzeichen wieder zu ermöglichen.“

Ob letztlich auch die gesamte Landesregierung NRW im Bundesrat am 21. September der Wiedereinführung von „WAT“, „WIT“ oder „CAS“ zustimmen werde, „kann man jetzt noch nicht 100prozentig sagen“, so Maik Grimmeck, Pressesprecher des Landes-Verkehrsministeriums. Doch spreche im Grunde nichts dagegen, da die Haltung vom Verkehrsminster eindeutig sei.

Das Bundesverkehrsministerium und das Bundesinnenministerium hatten, wie berichtet, über das Kanzleramt dem Bundesrat die Verordnung zur Änderung der Fahrzeugzulassungsverordnung zugeleitet. Zentraler Inhalt: Mehrere Kfz-Ortskennungen pro Zulassungsbehörde werden sehr unbürokratisch ermöglicht. Von folgendem zeitlichen Ablauf ist auszugehen: Das Thema wird behandelt in den Bundesratsausschüssen Verkehr (5. September) sowie Inneres und Finanzen (jeweils 6. September), dann im Plenum, also dem Bundesrat, am 21. September.

Wenn der Bundesrat zustimmt, könnte das WAT-Kennzeichen ab dem 1. November wieder zu haben sein.

 
 

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