Heider denkt über Wechsel nach

Es wird einen Wechsel in der Wattenscheider Bezirksvertretung geben: noch nicht sofort, aber in absehbarer Zeit. Bernd Udo Heider (59) sitzt noch auf dem „Ticket der Linken“, wie er selbst sagt, in der Bezirksvertretung. Er denkt aber darüber nach, zur UWG oder zur örtlichen SPD zu wechseln. Als Grund nennt Heider: „Ich habe mich mit dem Kreisverband der Linken aufgrund von dortigen Personalentscheidungen überworfen.“

Bereits vor einem Jahr ist Heider aus dem Kreisverband ausgetreten. Seine Tochter Dschamilja (19) ebenfalls. Sie wurde für die Linke in den Rat gewählt und hospitiert nun dort bei der UWG. Heider: „Die UWG war für meine Tochter und mich kein Thema, als sie noch mit der FDP im Rat zusammenwirkte. Aber diese Bindung ist ja aufgehoben.“ Heider ist auch in Richtung Wattenscheider SPD offen. „Ich war 30 Jahre lang SPD-Mitglied, bin aber aufgrund der Bundespolitik ausgetreten.“

Heider meint, dass die Bezirksvertretung in Wattenscheid gut zusammenarbeitet – über alle Fraktionen hinweg. Insofern werde er gerne in dem Gremium weitermachen.

Klaus-Peter Hülder (UWG): „Es gibt eine Anfrage von Heider an uns. Bis zum Jahresende wird die UWG eine Entscheidung fällen.“ Und: „Wenn jemand nicht in einer konkurrierenden Partei ist und bei uns die Mitgliedschaft wünscht, ist das generell möglich.“ Wolfgang Schick, SPD-Bezirksfraktionschef. „Er ist bei uns willkommen.“ (Anm. d. Red.: Würde Heider zur UWG wechseln, hätten SPD und Grüne gleich viele Stimmen wie UWG und CDU).

 
 

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