Gute Stimmung beim Erdbeerfest

Als „Dick & Doof“ verkleidete Akteure beim Erdbeerfest.
Als „Dick & Doof“ verkleidete Akteure beim Erdbeerfest.
Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool

Wattenscheid.  Das war eine gelungene zweite Auflage: Das 2. Erdbeerfest lockte am Samstag viele Besucher in die Wattenscheider Innenstadt, wo ein vielfältiges Programm von Tanz über Musik bis Modenschau geboten wurde.

Und das alles für einen guten Zweck: Der Erlös kommt dem Förderverein „Mückenstich e.V.“ zugute, der die evangelische Kinder- und Jugendarbeit vor Ort unterstützt.

Wie viel Geld genau zusammenkam, das wird diese Woche feststehen. Dann treffen sich alle teilnehmenden Geschäftsleute, um ein Fazit zu ziehen. So viel steht schon mal fest: „Das war eine gelungene Veranstaltung, die uns und den Gästen großen Spaß gemacht hat“, betont Susanne Liebert vom „Café-Stübchen“.

Die Geschäftsleute von der Erlebnismeile am Dreieck Westenfelder Straße hatten ein buntes Programm organisiert. So zeigten junge Musiker von „Watersongs“ um Carsten Jansen ebenso ihr Können, die Tanzschule von Dennis Straub bot spritzige Einlagen. Bäcker Bernd Armbrust spendierte eine Erdbeertorte, die ruckzuck verkauft war, Markthändler Greife lieferte 400 Erdbeerschälchen, die gegen eine Spende abgegeben wurden. „Primavera“ lud zur Modenschau ein. Es gab unter anderem auch Erdbeer-Pralinen und Erdbeerbowle, Kinderschminken und – passend zur Fußball-WM – brasilianische Samba-Tanzeinlagen.

Von Musik bis Modenschau

Der Erlös fließt an den Förderverein „Mückenstich“, dessen Vorsitzende ist Susanne Liebert. Schirmherr Serdar Yüksel war auch vor Ort. Der 1999 gegründete Verein unterstützt viele Aktionen, um Kindern, die sozial benachteiligt sind, zu helfen – dabei geht es u.a. um Lehr- und Lernmittel, Sport- und Spielgeräte, Bücher und nicht zuletzt gesunde Ernährung in Form von Frischobst und Gemüse.

Bereits bei der Gründung hatte Klaus Steilmann die Bedeutung dieses Hilfsprojektes erkannt und wurde erster Förderer. Ingrid Borchert wurde für zehn Jahre aktive Schirmherrin, ehe sie den Staffelstab an ihren Nachfolger Serdar Yüksel weiter reichte. Die Spenden kommen zu hundert Prozent den Kindern zugute, die Mitarbeit erfolgt ehrenamtlich.

Susanne Liebert betont, dass es im nächsten Jahr eine dritte Auflage geben wird. „Die Resonanz war enorm, wir waren sehr zufrieden.“ Dann ist eine zentrale Bühne und zentrale Moderation angedacht, um die Aktivitäten beim Fest zu bündeln.

 
 

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