Funker bieten Einblick in die Technik

Christian Diederichs und Carsten Hohlmann (re.) am Notfunkgerät, das – z.B. durch eine Autobatterie – in Krisensituationen betrieben werden kann.
Christian Diederichs und Carsten Hohlmann (re.) am Notfunkgerät, das – z.B. durch eine Autobatterie – in Krisensituationen betrieben werden kann.
Foto: FUNKE Foto Services / Olaf Ziegler

50 Jahre Deutscher Amateur-Radio-Club e.V. in Wattenscheid: Anlässlich seines Vereinsjubiläums veranstaltete der DARC-Ortsverband einen Tag der offenen Tür in seinem OV-Heim in der Regenbogenschule Preins Feld (der Eingang befindet sich an der Zollstraße, Bereich Feuerwehrzufahrt). Vorsitzender ist Dr. Rudolf Pfeiffer.

Technikinteressierte konnten sich über die verschiedenen Möglichkeiten des Amateurfunks informieren. Es wurden mehrere Betriebsarten vorgeführt, Funkgeräte mit angeschlossenem Computer, Digitalfunk, SDR (Software Defind Radio) und auch die empfangsmäßige Verfolgung des Wetterballons des Wetterdienstes Essen stand auf dem Programm. Kinder und Jugendliche konnten ein LED-Lämpchen oder eine Morsetaste zu basteln.

Der Ortsverband Wattenscheid wurde 1966 gegründet und ist seit 1990 im ehemaligen Schutzraum der Regenbogenschule untergebracht. Für die Genehmigung zum Funken muss bei der Bundesnetzagentur eine Prüfung abgelegt werden. Der Verein hilft bei der Vorbereitung auf diese Prüfung. Nach bestandener Prüfung erhält man ein Rufzeichen, das weltweit in den Funklisten geführt wird. Mit einem Ausbildungsrufzeichen kann man unter Aufsicht die ersten Funkverbindungen erproben.

Rufzeichen weltweit geführt

Der DARC e.V. ist der größte Verband von Funkamateuren in Deutschland und die drittgrößte Amateurfunkvereinigung weltweit. Mit etwa 35 600 Mitgliedern vertritt er die Interessen der über 67 500 Funkamateure in ganz Deutschland und engagiert sich bei der Förderung des Amateurfunks auf allen Ebenen – auch international als Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU). Weitere Info: www.darc.de

 

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