Feiern und kennenlernen

Sera Massakidi (li.) und Alexandre Kabamba.
Sera Massakidi (li.) und Alexandre Kabamba.
Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool

Wattenscheid.  Mit einem „Ramadanfest“ findet die Interkulturelle Woche 2013 am kommenden Sonntag, 29. September, ihren Höhepunkt. Die Arbeitsgemeinschaft Bochumer Moscheen (AG.BoMo) lädt von 12 bis 19 Uhr dazu ein, gemeinsam zu feiern, unterschiedliche Kulturen, Nationalitäten und Religionen kennenzulernen. Das Fest findet auf dem Parkplatz der Firma Fegro an der Bochumer Straße 119 statt.

„Die Veranstaltung verfolgt das Ziel der Toleranz und des gegenseitigen Respekts, egal an was man glaubt, woher man kommt oder wohin man sich zugehörig fühlt“, beschreiben die Organisatoren ihre Intention. Zum offiziellen Programm gehört nach einer Koranrezitation die Begrüßung durch Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, El Bachir Boutaleb von der AG.BoMo, Polizeipräsidentin Diana Ewert sowie Fegro-Geschäftsleiter Marcus Klang um 14.15 Uhr. Es folgen Auftritte der Musikschule Bochum, des Kinderchors Semah sowie eine Clown-Vorstellung.

Im Anschluss einer Pause zeigt Taekwondo-Meister Samir El-Bouaazzati einen Einblick in den Sport. Ebenso im Angebot: Arabischer Männertanz mit dem IKV Bochum, dazu Nasheed-Sänger Saad Chemmari. „Das Familienfest wird auch Kinderherzen höher schlagen lassen, denn neben einer großen Hüpfburgen ist auch eine Riesenrutsche, Ponyreiten und mehr geplant“, kündigt die AG.BoMo an. An Essen und Trinken, natürlich aus unterschiedlichen Kulturkreisen, ist ebenso gedacht. Die Erlöse fließen zur Hälfte in soziale Projekte vor Ort.

Bosangani führt zusammen

Doch bietet die Interkulturelle Woche weitere Termine am Wochenende. Eine Afrikanischen Abend etwa gestaltet die Awo am Samstag, 28. September, ab 16 Uhr im CentrumCultur am August-Bebel-Platz 2a. Zu Beginn wird Frank Piasecki Poulsens Film „Blutige Handys“ gezeigt, es folgt ein Vortrag über Kinderarmut. Um 18.15 Uhr wird dann ein afrikanischer Imbiss geboten. Von 15.30 Uhr bis 20 Uhr können außerdem zauberhafte Kleinigkeiten auf dem afrikanischen Basar erstanden werden. Der Afrika-Abend findet in Kooperation von Awo und dem Verein Bosangani statt. „Bosangani“ bedeutet „zusammen kommen“, wurde 2010 gegründet. Mitbegründer waren damals Sera Massakidi und Alexandre Kabamba, die auch heute noch Mittler für etwa 500 Kongolesen sein wollen, die im Ruhrgebiet leben. Der Eintritt ist frei.

Das Projekt Bildung(s)gestalten „Hat Watt“ organisiert einen Abend zuvor ab 19 Uhr die 3. Ladies-Night im Internationalen Mädchentreff, Freiheitstraße 7. Im Fokus: gemeinsamer Austausch, interkulturelle Neugier und Akzeptanz, eine Bilderausstellung.

 
 

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