Erst Bürgerversammlung geplant

Dückerweg: beliebter Treffpunkt der Tuningszene, hier beim „Car-Freitag“.
Dückerweg: beliebter Treffpunkt der Tuningszene, hier beim „Car-Freitag“.
Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool

Wattenscheid.  Einhellige Meinung in der Bezirksvertretung ist, dass gegen die Dauerproblematik Dückerweg endlich etwas getan werden muss. Schon seit Jahren beschweren sich Anwohner von Fritz-Reuter-, Grün- und Nachbarstraßen über Lärmbelästigung und Raser aus der Autotuning-Szene, die sich freitag- und samstagabends sowie am berüchtigten „Car-Freitag“ auf dem Parkplatz Dückerweg trifft und ihre Runden dreht.

Tempo 30 vorgeschlagen

Das war am Dienstag erneut Thema in der Wattenscheider Bezirksvertretung. Die Verwaltung schlägt vor, für die Fritz-Reuter-Straße zwischen Ridder- und Westenfelder Straße Tempo 30 vorzusehen. Ein Beschluss dazu wurde allerdings noch nicht gefasst, zunächst soll eine Bürgerversammlung dazu stattfinden – mit Anwohnern sowie Vertretern von Polizei, Stadt und dortigen Firmen (Imbissketten und D & W). Denn diese Problematik soll im Zuge einer großen Lösung angegangen werden, dazu gehören sicherlich mehrere Maßnahmen. Das erklärten auch Wolfgang Schick (SPD) und Klaus-Peter Hülder (UWG).

Mit Schließung der Tuningtreffs in anderen Städten sei es im Bereich Dückerweg noch schlimmer geworden, da müsse endlich etwas passieren, lautet der Anwohner-Tenor. Quietschende Reifen, Motorenlärm, laute Musik, Autorennen – das sei nicht auszuhalten, wenn die getunten Autos ihre Runden drehen über die Strecke zwischen Bahnhof, Fritz-Reuter-Straße und Parkplatz Dückerweg, wo die Autobahnzufahrt, D&W und die Schnellrestaurants sind.

 
 

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