Eingemeindung ist kein Thema von gestern

Der Kampf der Wattenscheider – auch in der Landeshauptstadt.Foto: Repro/Winter
Der Kampf der Wattenscheider – auch in der Landeshauptstadt.Foto: Repro/Winter
Foto: WAZ
Viele Dokumenationen erzählen die Geschichte des Kampfs um die Selbstständigkeit

Wattenscheid..  Die Eingemeindung ist kein Thema von gestern. Auch nach 40 Jahren nicht. Gibt man Begriffe wie „Eingemeindung Wattenscheid“ oder „Kettwiger Kreis“ in eine Internet-Suchmaschine ein, wird der Anwender schnell fündig. Etwa auf der Seite www.wattescheid-eppendorf.info. Dort ist die Diskussion um Eingemeindung und Rückgemeindung im Zeitraffer übersichtlich dargestellt. Mit Beginn der Abschaffung des § 14 der Gemeindeordnung durch den Landtag: Das Mitwirkungsrecht der Bevölkerung in Neuordnungsfragen wird ersetzt durch ein Anhörungsrecht der betroffenen Räte (18. Juli 1967). Oder die Befragung der Bürgerinitiative „Selbstständiges Wattenscheid“ (19. Oktober 1972) und auch die Entscheidung des Landtags NRW gegen Wattenscheid und für die Eingemeindung (9. Juli 1974). Und selbst 1997: „Trotz Gesprächen im Landtag kam es zur Entscheidung, die die Ablehnung einer kommunalen Selbstständigkeit für Wattenscheid einschloss.“

Dr. Jost Benfer hat Werke zum Thema verfasst: „Der Kampf der Wattenscheider gegen die Eingemeindung (1972 bis 1974)“ und „Rückgemeindung – Sechs Städte begehren auf.“

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