Alte Freiheit feiert mit Großaufgebot

Die Veranstaltergemeinschaft informiert über die Vorbereitungen für „600 Jahre  Wattenscheid“ – hier im kleinen Ratssaal.
Die Veranstaltergemeinschaft informiert über die Vorbereitungen für „600 Jahre Wattenscheid“ – hier im kleinen Ratssaal.
Foto: FUNKE Foto Services / Olaf Ziegler
Über vier Tage geht das Fest „600 Jahre Wattenscheid – Von der Gemeinde zur Gemeinschaft“ in 2017 in der Innenstadt. Rahmenplanung steht bereits

Eines ist sicher: Das Fest „600 Jahre Freiheitsrechte Wattenscheid“ im kommenden Jahr wird auf jeden Fall höher, größer, schneller, breiter. Von Donnerstag, 6. Juli, bis einschließlich Sonntag, 9. Juli 2017, steht die Alte Freiheit kopf. Gestern informierte die Veranstaltergemeinschaft, bestehend aus Werbegemeinschaft, Verkehrsverein, Heimat- und Bürgerverein (HBV), Bochum Marketing, den Parteien, dem Awo Centrum-Cultur und der Bezirksvertretung über weitere geplante Einzelheiten. Datum, Austragungsorte und die Motto-Tage stehen fest.

Jeder Tag bekommt ein Motto

Unter dem Oberbegriff „600 Jahre Wattenscheid – Von der Gemeinde zur Gemeinschaft“ wird die vier-Tage-Feier auf dem Alten Markt mit großer Hauptbühne, am Saarlandbrunnen und auf dem August-Bebel-Platz, jeweils mit kleinerer Bühne, ausgetragen. Rund um alle Bühnenorte werden Pagodenzelte aufgebaut. Am ersten Tag, 6. Juli, findet das Eröffnungsfest auf dem Alten Markt statt. Hier stellen sich die Veranstalter ein allgemeines Bürger-Treffen mit kulinarischem Angebot und Musik vor. Der zweite Festtag, 7. Juli, wird der „Tag der Geschichte und Kulturen“ sein. Laut Heinz-Werner Kessler (HBV) wird sich an allen drei Standorten der Geschichte, der Gegenwart und auch der Zukunft der Alten Freiheit gewidmet. Kessler: „Geschichte soll transparent gemacht werden, um Gegenwart und Zukunft zu verstehen und zu meistern.“ Für historische Ausstellungen etwa, kann sich die Veranstaltergemeinschaft vorstellen, leer stehende Ladenlokale auf der Oststraße anzumieten. Auch die Kultur(en) kommen nicht zu kurz. Am Abend dann soll die zehnte Wattenscheider Kulturnacht steigen. Hier verspricht Mustafa Calikoglu (Awo Centrum-Cultur) Vielfalt. Zehn bis 15 Organisationen haben ihre Beteiligungsinteresse schon angekündigt.

Der dritte Festtag, 8. Juli, steht im Zeichen der Generationen. Tim Radzanowski, Juso-Vorsitzender, will, im Verbund mit den anderen Parteien, junge und alte Menschen dafür begeistern.

Der letzte Tag, 9. Juli, übrigens als verkaufsoffner Sonntag vorgesehen, trägt – passenderweise – das Thema „Wirtschaft“ auf den Markt und in die Stadt. Die Wattenscheider Gewerbetreibenden können sich präsentieren.

Hier hoffen die Veranstalter auf großen Zuspruch und ebenso darauf, so Wolfgang Dressler (Werbegemeinschaft), dass „viele Sponsoren dieses einmalige Fest tatkräftig und großzügig unterstützen.“

 
 

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