Aktion „Offene Gärten“

Annette (li) und Margarete Behrens in ihrem Naturgarten.
Annette (li) und Margarete Behrens in ihrem Naturgarten.
Foto: WAZ

Wattenscheid.. Hereinspaziert: Gartenbesitzer laden an diesem Wochenende zum Rundgang durch ihr grünes Paradies. „Die Freude und Leidenschaft beim Thema Garten mit anderen Menschen teilen“, so begründen Margarete und Annette Behrens sowie Ernst Haurand ihre Motivation, an der Aktion „Offene Gärten“ teilzunehmen.

In Wattenscheid beteiligen sich die Familien Behrens/Haurand aus Eppendorf zum wiederholten Male an der alljährlichen Aktion, bei der private Gartenbesitzer die Pforten öffnen und wildfremde Menschen durch ihr Grün spazieren lassen. „Im Vorjahr kamen zu uns mehr als 500 Besucher.“ Die grüne Lunge hinter ihrem Doppelhaus an der Munscheider Straße 91 gleicht mit rund 1000 Quadratmetern einem Park, in dem es viel zu entdecken gibt – ein Wildgarten mit Natur pur.

Dazu gehören ein schön bewachsener Teich, der kleine Waldgarten bietet Farne, Schattenstauden, Blumen, Tonfiguren und Sitzmöglichkeiten. Schatten spenden Bäume wie Hainbuche, Zeder, Ahorn und Birke. Vom Wald bis zum Wasser sind in dem Garten alle Elemente enthalten. Die Hobbygärtner investieren viel Arbeit in die Pflege. „Ärgerlich ist, dass der Sturm im vergangenen Jahr die schöne Lärche gefällt hat und dabei einiges mitriss“, sagt Margarete Behrens. Doch die Naturfreunde haben die Schäden längst beseitigt.

Die Gartenkultur soll bei der Aktion im Vordergrund stehen. Das Ziel dabei ist, eine Vielfalt zu präsentieren. Den Besuchern öffnen sich in Bochum 13 ganz unterschiedliche Pforten – vom kleinsten Garten über ein Blütenmeer, einen Wildgarten, eine englische Anlage bis zum „Park” mit Wasserlauf reicht die Palette. Einzige Bedingung an die Gäste: Keine Hunde mitbringen.

Die Gärten sind am kommenden Samstag und Sonntag, 18./19. Juni, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Das Eintrittsgeld (1,50 Euro) ist diesmal für den Förderverein CI-Zentrum Ruhrgebiet e.V. in Zusammenarbeit mit der HNO-Klinik der Ruhr-Uni Bochum, St. Elisabeth-Hospital GmbH, bestimmt. Im Gartenjahr 2010 konnten für die „Aufsuchende medizinische Hilfe“ 5644 Euro zur Verfügung gestellt werden.

 
 

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