Widerstand gegen Erweiterung der Marler Moschee

Marl. Der Widerstand wächst: Das Interesse der Yunus-Emre-Moschee, das Gebäude der früheren Hauptschule an der Goethestraße zu übernehmen, sorgt in Brassert für Unruhe. 300 Unterschriften gegen die Erweiterung sind bereits zusammen gekommen.

Besorgte Anlieger wollen nun öffentlich nachhaken, ob ein anderer Standort nicht besser sei. Die wichtigsten Argumente: Es gebe im Umfeld des Schulgebäudes keine muslimische Bevölkerung. Ein reger Besuch der Moschee würde zu Parkproblemen führen, weil auch auf dem Schulgelände kein ausreichender Platz nachzuweisen sei.

Politik bietet Unterstützung

Bislang hatte es keinerlei Widerspruch in den politischen Gremien gegeben (die WAZ berichtete). Eher im Gegenteil: Die Politik will die beiden Moschee-Vereine ausdrücklich unterstützen (Kuba-Moschee und Yunus-Emre-Moschee), die schon seit langem nach größeren Räumlichkeiten suchen.

300 Unterschriften sind inzwischen in Brassert zusammen gekommen, mit denen sich die Anwohner rund um das Schulgebäude gegen die Nutzung durch den Moschee-Verein wenden. Vorschlag der Bürger: Vielleicht gebe es eine Lösung auf dem Eon-Gelände an der Sickingmühler Straße, nur wenig entfernt vom jetzigen Standort.

 
 

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