Stadt macht die "Rolle rückwärts"

Das wird viele Anwohner und Eltern im Nordviertel freuen. Die Verwaltung wird im Verkehrsausschuss am 5. Februar vorschlagen, den Radweg am Beisinger Weg als Angebotsradweg zu erhalten.

Recklinghausen. Mit Zustimmung der Politik hatte das Ordnungsamt im Zuge eines Bundesverwaltungsgerichtsurteils an 21 Stellen die Benutzungspflicht für Radwege aufgehoben. Die Rechnung hatten Politik und Verwaltung am Beisinger Weg allerdings ohne die Eltern gemacht. Sie liefen gegen die Entscheidung Sturm. Verschärft wurde die Lage zusätzlich dadurch, dass die Autofahrer den ehemaligen Radweg als willkommene Parkgelegenheit nutzten. "Wir haben das Problem mit einer kleinen Arbeitsgruppe behandelt und sind zu dem Ergebnis gekommen, praktisch den alten Zustand wieder herzustellen. Der Radweg muss allerdings nicht verpflichtend genutzt werden. Wer will, kann auch auf der Straße fahren. Damit entspricht die Regelung aus meiner Sicht auch dem geltenden Recht", sagte Bürgermeister Wolfgang Pantförder.

Für die Radfahrer wird sich die Situation am Beisinger Weg deutlich verbessern. Denn der Verwaltungschef kündigte an, dass der mit Schlaglöchern reich gesegnete Radweg mit einer neuen Asphaltschicht überzogen werden soll. "Und wir wollen im Bereich der zahlreichen Einmündungen am Beisinger Weg für bessere Sichtmöglichkeiten sorgen", sagte Pantförder. Durch Poller werden die Tiefbauer der Stadt verhindern, dass die Mündungsbereich zugeparkt werden. Unübersichtlich ist derzeit insbesondere noch der Bereich "An der Lehmkuhle".


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