Staatsanwalt fordert nach Dattelner Spielplatzunglück Zusatzgutachten

Von diesem Holzpfahl wurde die junge Frau Ende Mai auf dem Spielplatz in Meckinghoven erschlagen.
Von diesem Holzpfahl wurde die junge Frau Ende Mai auf dem Spielplatz in Meckinghoven erschlagen.
Foto: Andreas Kalthoff
Nach der Spielplatz-Tragödie von Datteln fordert die Staatsanwaltschaft Bochum ein Zusatzgutachten. Am 26. Mai war eine 18-Jährige von einem Holzpfosten erschlagen worden. Ein erstes Gutachten hatte die Spielplatz-Kontrolleure der Stadt entlastet. Ergebnisse soll es innerhalb der nächsten Wochen geben.

Datteln.. Die Staatsanwaltschaft Bochum hat beim Gutachter, der die Umstände der Meckinghovener Spielplatz-Tragödie vom 26. Mai untersucht hatte, ein Zusatzgutachten angefordert.

Das sagte Oberstaatsanwalt Paul Jansen. Die Staatsanwaltschaft will folgende Punkte geklärt wissen: Wären Spannseile zur zusätzlichen Stabilisierung des Schaukel-Pfostens erforderlich gewesen? Welche Güteklasse hatte das verwendete Holz? Ist der Aufbau der Schaukel seinerzeit gemäß der Herstellerangaben erfolgt?

Antworten erwartet die Staatsanwaltschaft innerhalb der nächsten sechs Wochen. Wie berichtet, hat das erste Gutachten die Spielplatz-Kontrolleure der Stadt entlastet. Der 20 Zentimeter dicke und sechs Meter lange Holzpfosten war unterhalb der Grasnabe morsch, dort gebrochen, umgestürzt und hatte eine 18-Jährige erschlagen.

 
 

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