Radweg soll nun doch bleiben

Der Protest der Eltern, die gegen die Abschaffung des Radweges auf dem Beisinger Weg Sturm laufen, verhallt nicht ungehört. Die CDU hat die Verwaltung nach einem Ortstermin am Freitag beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, das zum Ziel hat, den Radweg zu erhalten.

Recklinghausen. Nachdem die Verwaltung bereits im Sommer auf Basis eine Urteils des Bundesverfassungsgerichtes den Radweg aufgehoben hatte, plädierten Verkehrssicherheitskommission und die Kommission "Fahrradfreundliche Stadt" ausdrücklich dafür, die Radler in der Tempo 30 Zone ins Sichtfeld der Autofahrer und damit auf die Fahrbahn zu holen. Eltern, deren Kinder auf dem Weg zur Schule den Beisinger Weg nutzen, liefen daraufhin Sturm und initiierten eine Unterschriftensammlung. "Wir nehmen die Petition der Eltern sehr Ernst", betonte zum Wochenende Bürgermeister Wolfgang Pantförder, der am Freitag mit Vertretern der CDU und der Verwaltung vor Ort war, um sich nochmals ein Bild von der Situation zu machen. "Die ist in der Tat schwierig", betonte der Verwaltungschef. Einfach den alten Zustand wieder herzustellen, ist aus rechtlichen Gründen schwierig, weil in Tempo-30-Zonen eigentlich keine Radverkehrsanlagen gestattet sind. Darauf hatte auch der Sprecher des Allgemeinden Deutschen Fahrradclubs (ADFC), Rupert Seth, mehrfach hingewiesen. Er erntete mit seiner Stellungnahme in dieser Zeitung jedoch jede Menge Kritik. "Eine Lösung des Problems könnte darin liegen, dass wir die Tempo-30-Zone am Beisinger Weg in ein Streckengebot Tempo 30 umwandeln. Das schafft die Möglichkeit, die Struktur, die sich am Beisinger Weg ja über Jahrzehnte bewährt hat, zu erhalten", sagte Heinz-Bernd Einck, Arbeitskreissprecher der CDU. Weitere Einzelheiten lesen Sie am Montag in der RECKLINGHÄUSER ZEITUNG.

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