Radler haben künftig die Wahl

Anwohner und Eltern sind mit ihrer Forderung gescheitert, am Beisinger Weg die alte Radverkehrsführung wieder einzuführen. So kann laut Verwaltung der Radweg auf der östlichen Seite aus rechtlichen Gründen nicht wie gefordert zwischen Lohtor und Otto-Burrmeister-Allee in beiden Richtungen genutzt werden.

Recklinghausen.. "Die Empfehlung zum Bau von Radverkehrsanlagen schreibt eine Mindestbreite von drei Metern plus Sicherheitsstreifen von 50 Zentimetern vor. Das ist dort leider nicht machbar", stellte Ordnungsdezernentin Genia Nölle klar. Lediglich im unteren Abschnitt entlang des Lohtorfriedhofs sei die Nutzung in beiden Richtungen möglich, weil der Radweg durch Bäume und Parkbuchten klar von der Fahrbahn getrennt sei. Der Verwaltungsvorschlag, der bei drei Enthaltungen im Verkehrsausschuss angenommen wurde, sieht vor, dem Radler auf dem Beisinger Weg praktisch die freie Auswahl zu gewähren:
- Er darf in der Tempo-30-Zone auf der Fahrbahn fahren.
-Stadtauswärts wird der Radweg saniert, die Nutzung geschieht aber auf freiwilliger Basis.
-Stadteinwärts wird den Radfahrern neuerdings die Nutzung des Gehweges gestattet.
In Höhe der Einfahrt zur Polizeiunterkunft soll eine Querungshilfe gestaltet werden, damit Radler, die in Richtung Altstadt unterwegs sind, im unteren Abschnitt des Beisinger Weges auf den dann beidseitig nutzbaren Radweg wechseln können.

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