Kumpel graben weiter

Vor mehr als 40 Jahren hat Dattelns Zeche dicht gemacht. Aber die Zechengeschichte der Stadt bleibt lebendig. Dafür sorgt der Bergmannsverein Bergmannsglück mit seinem Projekt Bunkermuseum.

Datteln. Sponsoren helfen, damit aus der ehrgeizigen Idee der kleinen Mannschaft von frühverrenteten Ex-Bergmännern tatsächlich etwas wird. Jetzt war Maria Allnoch von RWE im Stollen zu Besuch, überreichte den Bunker-Kumpeln eine 1 250-Euro-Spende und war schwer beeindruckt von dem, was sie sah.

Das Geld wollen die Kumpel in die Ausgestaltung ihres Bergwerksmuseums stecken, der im hinteren Teil des Bunkers entsteht. Dort soll man einen Eindruck bekommen, wie es früher war in einem Streb. Der Anfang mit Holzbalken, Schienen, Lore und Grubenfahrrad ist schon mal vielversprechend. Die Ausstellungsstücke haben sich Müller & Co. in der Region zusammengesucht. Alles ist original.

Demnächst wollen die Kumpel noch einen Schacht graben. Zumindest soll es so aussehen, als ginge es dort nach oben und weiter in die Tiefe. Für optische Täuschung sollen Farbe, Fototapete und kleine Lampen sorgen.