Bürger und Politiker ärgern sich über Saria

Marl..  Saria war einmal mehr Thema im Rat. Anwohner verliehen dort ihrem Ärger über die mangelhafte Info-Politik des Unternehmens Ausdruck – und sie wurden in ihrem Eindruck von zahlreichen Politikern bestätigt. Den Bürgern gab der Rat als Signal dabei mit auf den Weg, dass dieser helfen wolle, den Informationsfluss des Unternehmens an der Rennbachstraße zu verbessern. Für die SPD hat Fraktionschef Peter Wenzel bereits ein entsprechendes Schreiben an Saria verfasst. „Mit großer Sorge“, heißt es darin, „nehmen wir die zunehmende Kritik aus der Bevölkerung zur Kenntnis, die sich auf etwaige Defizite in der Unternehmenskommunikation bezieht“. Und weiter: Es liege Marls SPD (auch im Interesse der geplanten Erweiterung) eine „Informationspolitik am Herzen, die die Interessen der Bürger berücksichtigt“.

Derweil wollte etwa Josef Vortmann im Rat wissen, ob bekannt sei, dass ein Teil der von Saria angegebenen Erweiterungsfläche bereits seit geraumer Zeit als Ausgleichsfläche gebunden sei. Seine Frage blieb unbeantwortet. Vage war auch die Antwort von Baudezernent Wolfgang Seckler bezüglich der Sorgen der Anwohner über eine Zunahme von Geruch, Lärm: Es werde derzeit vom Regionalverband geprüft, was in Sachen Erweiterung überhaupt möglich sei. Künftig wird er derlei Infos wohl anderswo verkünden. Denn damit Anfragen zu Saria den Rat nicht immer Stunden beschäftigen, soll der Stadtplanungsausschuss ab sofort jedes Mal über Saria informiert werden. Anwohner dürfen dabei gerne zuhören.

 
 

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