Beisinger Weg soll sicherer werden

Mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen soll der Beisinger Weg für Radfahrer sicherer gemacht werden. Damit setzt die Stadt zu einem großen Teil Forderungen von besorgten Anwohnern und Eltern um.

Recklinghausen. Wie die RZ mehrfach berichtet hat, war die Debatte um die Sicherheit von Radlern in Gang gekommen, nachdem die Stadt im August 2013 den einseitigen Radwegdes Beisinger Wegs aufgehoben hatte. Ausschlaggebend war ein Urteil, das an Straßen ohne größeres Gefahrenpotenzial Städten praktisch untersagt, die Benutzungspflicht von Radwegen anzuordnen.
Daraufhin liefen die Anwohner Sturm, eine Unterschriftenaktion wurde gestartet, die Politik ruderte schließlich zurück. Schließlich wird die Nord-Süd-Verbindung vor allem von Schülerngenutzt. Nun können Radler wählen, ob sie die Fahrbahn oder den Radweg nutzen. Der arg ramponierte Radweg soll Ende April/Anfang Mai eine neue Asphaltdecke erhalten. "Zusätzliche Poller verhindern das Zuparken der Einmündungen. Dadurch wurden für alle Verkehrsteilnehmer bereits die Sichtbeziehungen am Beisinger Weg verbessert", erläutert Sheila Patel von der Pressestelle im Rathaus. Gut sichtbare Markierungen sollen an der Kreuzung "Lehmkuhle" zusätzlich Falschparker abschrecken. Neu sortiert wird durch entsprechende Schilder das Parken. So dürfen aus Sicherheitsgründen künftig stadtauswärts hinter der "Lehmkuhle" Autos nur noch in Längsaufstellung abgestellt werden. Bis Ende Juli sollen sämtliche Maßnahmen abgeschlossen werden.Kosten: rund 25000 €.

EURE FAVORITEN