Aus Sicherheitsbedenken Kumpeltag abgesagt

Auf der Zechenbrache des ehemaligen Bergwerks Haard sollte der Kumpeltag stattfinden. Aus Scherheitsgründen wurde der jetzt abgesagt. Foto: Hans Blossey
Auf der Zechenbrache des ehemaligen Bergwerks Haard sollte der Kumpeltag stattfinden. Aus Scherheitsgründen wurde der jetzt abgesagt. Foto: Hans Blossey
Foto: Hans Blossey

Oer-Erkenschwick. Wegen Sicherheitsbedenken hat die Lebenshife ihren Kumpeltag in Oer-Erkenschwick abgesagt. Am 19. September sollte auf einem alten Zechengelände mitten in der Stadt ein Fest mit rund 10.000 Menschen mit und ohne Handicap steigen.

Eine Großveranstaltung, der „Kumpeltag“ der Lebenshilfe, muss wegen Sicherheitsbedenken auf dem ehemaligen Zechengelände inmitten der Stadt abgesagt werden. Das Gelände eigne sich nicht. Außerdem gebe es Probleme mit der Einzäunung, macht die Stadt, so Sprecher Peter Raudszus, geltend.

„Sicherheit geht vor“, waren sich die Ordnungsbehörden und Veranstalter bei Überprüfung des Sicherheitskonzepts einig. Rund 10.000 Menschen mit und ohne Behinderung wurden am Sonntag, 19. September, gemeinsam auf dem alten Zechengelände erwartet. Es sollte den weltweit größten Skulpturenpark geben. Das bunte Bühnenprogramm sah den Auftritt von Thomas Godoj vor. Behinderte und Nichtbehinderte probten bereits zusammen für ihre Auftritte beim Kumpeltag. Mit dem Skulpturenpark wollte man ins Guinnessbuch der Rekorde kommen.

Nun sind die Veranstalter auf der Suche nach Alternativen, sowohl terminlich als auch räumlich. „Wir sind es den vielen Künstlern mit und ohne Behinderung, die die rund 1 000 Exponate gestaltet haben, schuldig, uns nach Ausweichmöglichkeiten umzusehen.“

 
 

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