Auf den Spuren von Grönemeyer: „Männer sind so“

Peter Kallwitz

Recklinghausen.  „Wann ist der Mann ein Mann?“, versuchte einst Herbert Grönemeyer zu ergründen. Die „Ärzte“ stellten dazu lediglich fest, dass Männer Schweine sind. Und Thomas Godoj weiß, „Männer sind so“: schlampig, faul, träge kindisch und ein bisschen balla balla. So besingt er sie und sich auf der ersten Single-Auskopplung (22. März) seines im April erscheinenden gleichnamigen Albums.

Um einen Vorgeschmack auf das zu geben, was da mit dem vierten Album kommt, hat der Recklinghäuser Rockmusiker zwei Videos drehen lassen. Zum einen zu „Männer sind so“, mit schrägen und schrillen Sequenzen, zum anderen zu seiner sentimentalen Ballade „Was wäre wenn“, als Appetithäppchen in Akustikversion.

Dazu holte er sich neben seiner Band auch den Cellisten der Neuen Philharmonie Westfalen, Mark Mefsut, ins Kölner Studio, um dort den Song nach kurzen Proben quasi aus dem Stehgreif einzuspielen. Für den Klassik-Musiker Mefsut war die Session zunächst einmal Neuland, obwohl er vor 25 Jahren schon einmal mit Herbert Grönemeyer zusammengearbeitet hat. Das Spiel nach Noten gewöhnt, „brauchte ich ein, zwei Stunden, bis ich so richtig reingekommen bin. Bei dieser Session von „Was wäre wenn“ hat die Kreativität des Zusammenspiels zu dem tollen Ergebnis geführt“, so Mefsut.

Für Thomas Godoj steht jetzt das Album im Vordergrund, das am 26. April erscheinen wird. Anschließend wird geprobt, bis dann am 31. Mai die große Deutschland-Tournee startet. Los geht’s wie immer in seinem „Wohnzimmer“, der Vest Arena.