Zentraler Busbahnhof in Velbert soll 2015 in Betrieb gehen

Die Haltestelle  Postamt  wird durch den Bau des Zentralen Busbahnhofes wegfallen.
Die Haltestelle Postamt wird durch den Bau des Zentralen Busbahnhofes wegfallen.
Foto: WAZ FotoPool
Rund fünf Millionen Euro soll der zentrale Busbahnhof in Velbert kosten. Die Ausschreibung des zurzeit größten Bauprojektes soll noch im Januar 2014 auf den Markt.

Velbert..  Eine richtig umfangreiche Maßnahme, mit der bereits Mitte Dezember begonnen wurde, läuft in Langenberg noch über dieses Jahr hinaus bis zum Sommer 2015: die Arbeiten auf dem ehemaligen GTV-Gelände an der Sambeck mit Regenrückhaltebecken, Bach-Renaturierung und neuem Gehweg. Doch das mit Abstand größte Projekt, das die Technischen Betriebe Velbert (TBV) heuer anpacken, ist eindeutig der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) vis-à-vis des Finanzamtes in Velbert-Mitte.

Die Ausschreibung für dieses Vorhaben, dessen Bau etwa 5 Mio € kostet, soll noch diesen Monat auf den Markt. Vorausgesetzt, der erwartete Bescheid vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) ist bis dahin vor Ort eingetroffen.

Denn rund 2,5 Mio € werden wohl an Fördergeldern vom VRR kommen. „Die Summe ist fest eingeplant und uns versprochen“, berichtete Arnd Sulimma vom TBV-Verkehrsmanagement. „Es fehlt jetzt nur noch die formelle Zusendung des Zuwendungsbescheides.“ Der ZOB-Fahrplan sieht den Baubeginn jetzt in 2014 und die Fertigstellung im Sommer 2015 vor.

Bauvolumen beträgt 13,5 Mio Euro

Im ersten Schritt muss der Untergrund der heutigen Parkflächen mit einem Rüttelstopf-Verfahren ordentlich verdichtet werden, dann folgen das Auffüllen des Areals mit Boden bis auf das Niveau der benachbarten Straßen und die Erneuerung des Kanals, der das Gelände quert. Kanäle in der Nedder- und der Poststraße werden lediglich punktuell erneuert. „Die Haltestelle Postamt fällt dann ersatzlos weg, weil der Verkehr teils über die Haltespur geführt wird“, erklärt Olaf Rakowski (Sachgebietsleiter Kanal- und Straßenbau); die betroffenen Busse würden auf die umliegenden Haltestellen verteilt. Der Verkehr auf der Friedrich-Ebert-Straße soll während der Bauphase immer zweispurig laufen; der ZOB erhält An- und Abfahrten an der Kreuzung Nedderstraße und an der Einmündung Am Offers.

Die TBV setzen in 2014 ein Bauvolumen in Höhe von ca. 13,5 Mio € um. Das bezieht sich auf die reinen Herstellungskosten abzüglich Fördermitteln für Straßen- und Kanal-Neubau; den ZOB eingeschlossen.

Die Oststraße im Abschnitt Grün-/Bahnhofstraße soll zur Jahresmitte fertig werden. Wann und wie es zwischen Bahnhof- und Sternbergstraße weitergeht, hängt noch von der Entscheidung ab, was aus dem Parkhaus Oststraße wird.

Eine weitere große Maßnahme ist dieses Jahr die Kanal-Erneuerung im Bereich Lieversfeld/Am Lieversholz (Kosten: 1,2 Mio €). Gleiches passiert ebenfalls in der Werdener Straße/Zur Grafenburg (für rund 1 Mio €). Dort wollen die Stadtwerke gleich in einem Zug auch Versorgungsleitungen verlegen, werden sich die Arbeiten bis in 2015 erstrecken. Zum Abschluss erledigt der Landesbetrieb „Straßen.NRW“ die Deckensanierung der B 224.

(Nicht nur) interessant für die Nordstädter: Ab Frühjahr startet im Rahmen des in diesem Quartier laufenden Projektes „Stadtumbau West“ die beschlossene Umgestaltung des Moltkeplatzes, wird dort selbstverständlich auch der Spielplatz runderneuert.

Schließlich hat schon vor Weihnachten die Deckensanierung im Verlauf der Langenberger Straße begonnen, die Arnd Sulimma zufolge allerdings jetzt erst so richtig in Gang kommt. Rund 200 000 € wenden die TBV dafür im Abschnitt Borsig-/Eisenstraße auf.

 
 

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