Wie die Sonne in die Tundra kam

Foto: WAZ

Langenberg..  Das „ferne fremde Land“, aus dem die Geschichte stammt, die Ursula von Ammon letzten Freitag im Deilbachsaal vorlas, liegt im hohen Norden und wird von den Sami durchwandert, einem traditionsreichen Nomadenvolk. Die Geschichte erzählt von Dunkelheit und Kälte, Schwärze im Land und dem Bösen in den Herzen. Aber die Sonne ist zu gewinnen, wobei das Rentier, der lebensnotwendige Freund der Sami, eine verklärte Rolle spielt. Das Rentier ist dann auch Vermittler, das sich das Böse von den Sonnenstrahlen vertreiben lassen muss.

Begleitet wurde die wundersame Geschichte von Liedern der Samen. Diese Lieder müssen aus sehr alter Zeit stammen, denn sie erzählen von manchen magischen Ereignissen, sind noch ganz dem Naturzauber verbunden. Diese lyrisch-runden und wohlklingenden Lieder wurden von Olga Kranich, mit weicher, klarer Sopranstimme vorgetragen. Thorsten Nespethal und Stephan Roth, die zum Trio „Pesn’ja“ gehören, begleiteten auf den verschiedensten Instrumenten - allerdings improvisiert, denn eine Begleitung ist bei den Liedern nicht bekannt.

Dabei erwiesen sich die beiden Interpreten sehr kreativ und setzten Schlag-, Blas- und Zupfinstrumente einfühlend den Liedern und dem Märchen hinzu. Ein sonderbarer Abend, der in eine fremde, faszinierende Welt versetzte.

 
 

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Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

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