Velberter Freundschaftsverein entsetzt über Brexit

Lange wird die britische Fahne nicht mehr in der EU hochgehalten.
Lange wird die britische Fahne nicht mehr in der EU hochgehalten.
Foto: dpa
„Let’s be friends“-Mitglieder sind in Velbert und der Partnerstadt Corby schockiert.

Die Briten haben für den Brexit gestimmt – und sorgen damit sowohl in Velbert als auch in der englischen Partnerstadt Corby für Entsetzen bei den Mitgliedern des deutsch-britischen Freundschaftsvereins „Let’s be friends“. So zeigt sich Terri Meechan, die auch für Städtepartnerschaften in Corby zuständig ist, „schockiert“ vom Votum. „Ich bin sehr enttäuscht und glaube, dass die britische Öffentlichkeit einen riesigen Fehler gemacht hat und dies noch bereuen wird“, sagt sie. Sie bezeichnet die Entscheidung für den Ausstieg als „fehlgeleitet“. In Corby hätten 64 Prozent für den Brexit gestimmt, so Terri Meechan. Sie will sich aber weiter stark für die Partnerschaft der beiden Städte einsetzen.

Auch Babatt Lange, Vorsitzende von „Let’s be friends“ in Velbert, kann das Votum nicht fassen. „Ich kann nicht glauben, dass das passiert ist“, sagt sie. Sie reist nun in den Urlaub nach Schottland und wird auch ein paar Tage in Corby verbringen. „Ich bin schon sehr gespannt auf die Gespräche dort“, sagt sie.

Die Bundestagsabgeordnete für den Kreis, Kerstin Griese (SPD), bezeichnete den Brexit als „sehr unerfreulich“. Für Deutschland seien die Folgen daraus „beherrschbar“, auf der britischen Insel werde es aber zu erheblichen Verwerfungen und höherer Arbeitslosigkeit kommen.

 
 

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