Tönisheider Schulzirkus „Balloni“ begeistert mit Akrobatik

Viel Geschick bewiesen die Artistinnen des „Zirkus Balloni“ auf ihren Einrädern.
Viel Geschick bewiesen die Artistinnen des „Zirkus Balloni“ auf ihren Einrädern.
Foto: WAZ FotoPool
Gleich an zwei Abenden begeisterte die Zirkus-AG der Heinrich-Kölver-Schule mit akrobatischen Nummern. Alle Artisten heimsten tosenden Applaus ein.

Tönisheide.. Laut dröhnen die Bässe, im Takt dazu fliegen Bälle durch die Luft. Und zwar mit einer Geschwindigkeit, dass einem beim Zusehen schwindelig wird. Doch die jungen Ballartisten haben alles im Griff: Vorhang auf für den „Zirkus Balloni“ hieß es am Mittwoch und Donnerstag Abend wieder in der Aula der Heinrich-Kölver-Schule. Ein Jahr lang haben die 34 Teilnehmer der Zirkus AG für ihren Auftritt geprobt – mit einem tollen Ergebnis.

Zwar waren zumindest am Mittwoch die Zuschauerreihen in der Aula, verglichen mit früheren Veranstaltungen, nur spärlich gefüllt, „aber das liegt ganz bestimmt nicht an euch, sondern an einer anderen komischen Situation, über die wir heute mal nicht sprechen wollen“, meinte Sportlehrerin Iris Höptner und spielte damit auf die besiegelte stufenweise Auflösung der HKS an. Zusammen mit Zirkuspädagogin Vera Kröger übte die AG-Leiterin einmal wöchentlich die anspruchsvollen Nummern ein.

Tosender Applaus, als die Schülerinnen auf ihren Einrädern aufeinander zu flitzen und scheinbar mühelos schwierige Figuren bilden. Da merkt das Publikum: Hier steckt viel Arbeit hinter.

Jede Menge Körperspannung, Kraft, Gleichgewichtssinn müssen die Zirkuskünstlerinnen der „Laufgruppe“ mitbringen, um auf ihren dicken blauen Bällen zu bestehen. Und wer tobte sonst noch durch die Manege? Quirlige Rapper, geschickte Jongleure. Und was man mit einem Hula-Hoop-Reifen so alles anfangen kann – ist kaum zu glauben. Turnerinnen schlagen beim Formationstanz Rad, doch am allerschönsten ist das große Finale nach der bunten Licht-Show: Erleichtert, glücklich und strahlend – so sehen Künstler aus, die gerade den nötigen Mut bewiesen haben, sich auf die Bühne zu trauen, sich einem Publikum zu stellen. Ins rechte Licht gesetzt wurden die Artisten von den Technikern Lars, Florian, André, Marc und Marvin.

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