Stadtjugendring feiert 21. Kinderfest am Nevigeser Schloss

Lebend-Kicker, Riesenrutsche, Hüpfburg: Am Schloss Hardenberg gab es genug Gelegenheiten, sich richtig auszutoben.
Lebend-Kicker, Riesenrutsche, Hüpfburg: Am Schloss Hardenberg gab es genug Gelegenheiten, sich richtig auszutoben.
Foto: WAZ FotoPool
Schon zum 21. Mal richtete der Stadtjugendring Velbert auf der großen Wiese vor dem Nevigeser Schloss Hardenberg das Kinderfest aus. Eltern und Kinder waren begeistert von dem großen Angebot: Riesenrutsche, XXL-Kicker oder Hüpfburg boten genug Gelegenheit, sich richtig auszutoben.

Neviges.  Konzentriert hält Natalia (8) den Feuerwehrschlauch und versucht den Brand zu löschen. „Du musst auf das Fenster zielen“, hilft Jana (12) von der Freiwilligen Feuerwehr Velbert und lacht. „Sonst ist der Rasen gleich ein Sumpf.“ Ein korrigierter Griff der Achtjährigen und der Brand hat keine Chance. Schwester Martina (3) ist von der Löschaktion nicht sonderlich beeindruckt. Sie zieht es vielmehr auf die große Hüpfburg.

Das 21. Kinderfest des Stadtjugendrings auf der Wiese am Schloss Hardenberg bringt auch in diesem Jahr die Kinderaugen zum Strahlen. Ob Schminken, Bastelaktionen, Bungee-Trampolins, eine große aufblasbare Rutsche oder ein Karussell – die 20 Verbände des Stadtjugendrings haben einiges zu bieten. Die Zwillinge Felix und Louis lassen es eher etwas ruhiger angehen und backen Stockbrot. „Das ist richtig lecker“, schwärmen die Sechsjährigen, geben gleichzeitig aber auch einen Tipp mit auf den Weg. „Das schwarze darf man nicht essen.“

Mitmachfest für 2,50 Euro

Benjamin Johann von der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, Stamm Hardenberg, achtet mit seinem Team darauf, dass die Kinder sich und ihr Brot nicht verbrennen. „Viele Eltern scheinen es eilig zu haben und raten den Kindern, das Brot in die Flamme zu halten. Doch da passiert genau das Gegenteil“, weiß Johann und zieht wieder einen Stock aus dem Feuer.

Nicht nur die Kinder erfreuen sich am großen Angebot. „Es ist richtig toll hier, so freundlich und harmonisch und so ganz ohne Hektik“, sagt Alexandra Reifert, die Mutter der Zwillinge. Sie schätzt besonders, dass der Fokus nur auf den Kindern liege. Derjenige, der in erster Linie dafür gesorgt hat ist Günter Loos, Pastor der evangelisch-methodistischen Kirche sowie erster Vorsitzender des Stadtjugendrings. Auf die Frage, ob es in diesem Jahr eine Besonderheit gibt, antwortet er kurz: „Nein, warum soll man etwas ändern, was so schön ist?“ Wichtig sei, dass es kein Fest zur Belustigung, sondern ein „Mitmachfest“ sei, bei dem die Kinder für einmalig 2,50 Euro alles ausprobieren und anfassen könnten.

Schon im vergangenen Jahr haben die Verbände des Stadtjugendrings mit den Vorbereitungen begonnen und „seit drei Monaten kennt jeder seinen Platz“, sagt Pastor Günter Loos. Am Vortag und in den frühen Morgenstunden haben die Helfer mit dem Aufbau begonnen. In den Verbänden selbst wird den ehrenamtlichen Helfern der sichere Umgang mit Kindern vermittelt, damit wirklich alles rund läuft.

Das Fest ist nicht nur für den ersten Vorsitzenden des Stadtjugendrings ein Erfolg. Die Kinder haben ihre helle Freude bei den zahlreichen Aktionen und die Eltern konnten im Sonnenschein mit Kaffee und Kuchen entspannen.

 
 

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