Stadt Velbert steckt eine Menge Geld in den Sport

Lukas Siegerowski verfugt eine neu geflieste Wand in dem ehemaligen Hausmeisterhaus an der Von-Humboldt-Straße. „Es klappt mit den Firmen wie am Schnürchen“, lobt Bauleiter Marc Meyer.
Lukas Siegerowski verfugt eine neu geflieste Wand in dem ehemaligen Hausmeisterhaus an der Von-Humboldt-Straße. „Es klappt mit den Firmen wie am Schnürchen“, lobt Bauleiter Marc Meyer.
Foto: WAZ FotoPool
Duschen, Umkleiden und Vereinsräume: Ehemaliges Hausmeisterhaus am Sportplatz Birth wird aufwändig saniert und umgebaut. Aber jetzt in den Ferien laufen noch weitere Maßnahmen.

Velbert.  Das Team des städt. Fachbereichs Immobilienservice und die von ihm beauftragten Betriebe haben die erste Ferienhälfte bereits kräftig genutzt, um fällige Arbeiten in mehreren Schulen sowie Turn- und Sporthallen zu erledigen. Größtes Einzelprojekt ist aktuell mit rund 350 000 Euro der gründliche Umbau des ehemaligen Hausmeisterhauses am Sportplatz Birth, der sich aufgrund des Aufwandes auch noch weit über das Ferienende hinausziehen wird.

Die Idee, auf diese Weise modernen, geräumigeren und dank neuer Technik auch weitaus wirtschaftlicheren Ersatz für das betagte Sportplatz-Haus zu schaffen, hatte Fachbereichschef Andreas Sauerwein.

„Die alte Außen-Umkleide ist echt nicht mehr zu retten, völlig verschimmelt“, sagt Marc Meyer beim Ortstermin. Man mache zwar regelmäßig Fungizid-Anstriche, um die Gesundheit nicht zu gefährden, so der Bauleiter weiter, „aber die Schäden gehen bis ins Mauerwerk. Das können Sie nur noch abreißen.“

So wird’s auch geschehen, wenn – voraussichtlich Ende September – das laufende Projekt abgeschlossen ist. Zurzeit geben sich Fliesenleger, Maler, Sanitärleute und Tischler an der Von-Humboldt-Straße 64 die Klinke in die Hand. „Die Bausubstanz ist wirklich top“, lobt Bautechniker Meyer. Auf insgesamt rund 540 qm Fläche, über die das zweigeschossige, 1964 errichtete Gebäude mit bisher vier Wohnungen verfügt, entstehen im Erdgeschoss vier große Umkleiden, zwei Gemeinschaftsduschen mit Lüftung gegen Schimmel sowie Herren- und Damen-WC. Für den Schiedsrichter ist eine eigene Kabine mit separatem WC vorgesehen. Und damit Sportler und Schüler nicht ums halbe Gebäude herumlaufen müssen, werden an zwei Umkleiden stählerne Außentreppen montiert, die darüber hinaus für den Fall des Ernstfalls auch als zweiter Rettungsweg dienen. Im Kellergeschoss werden – neben neuer Heizungsanlage und Warmwasserbereitung – Vereins- und Lagerräume sowie ein Behinderten-WC untergebracht, das vom Sportplatz ebenerdig zu erreichen ist. In die obere Etage sollen die Geschäftsstellen der vier Vereine einziehen, die die Anlage in Birth nutzen: TVD, LSG, Post SV und Stella Azzurra.

Neuer Boden an der Poststraße

Derweil an der Beleuchtung der Sporthalle Langenberger Straße Maßnahmen zwecks Energieeinsparung laufen, wird derzeit in den Hallen der Gesamtschule – ebenso wie in der Schule selbst – die Alarmierungstechnik erneuert. Vor allem aber hat die große Sporthalle an der Poststraße für 100 000 Euro einen neuen Sportboden bekommen. Meyer zufolge sind hier die Arbeiten fast abgeschlossen; es fehlten lediglich noch einige Linien und Markierungen fürs Bosseln und für Basketball.

 
 

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