Stadt Velbert saniert Sportanlage in Birth

Die Sportanlage in Birth nutzen Schüler, Aktive des TVD und auch die LSG-Fußballabteilung. Foto:Uwe Möller
Die Sportanlage in Birth nutzen Schüler, Aktive des TVD und auch die LSG-Fußballabteilung. Foto:Uwe Möller
Foto: WAZ FotoPool
Wenn sich die Hoffnungen auf Fördermittel vom Bund erfüllen, bleibt letztlich nur noch ein recht kleiner Eigenanteil übrig. Auf jeden Fall aber soll im nächsten Jahr gebaut werden.

Velbert.  Im nächsten Jahr ist die Sportanlage in Birth an der Reihe. Ihre Sanierung und Umwandlung sind beschlossene Sache. Nach der Neugestaltung des kompletten Schulgeländes mit Hilfe von Städtebaufördermitteln sowie nach erfolgter brandschutztechnischer und energetischer Sanierung des Schulzentrums „könnte mit der Sanierung der letzte Baustein für ein modernes Schul- und Sportzentrum umgesetzt werden“, heißt es dazu in der Vorlage für den Stadtrat.

Das Vorhaben wird insgesamt rund 1,45 Mio Euro kosten. Allerdings hofft man mittlerweile auf Bundesmittel in beträchtlicher Höhe, so dass die Stadt – falls ihrem bereits gestellten Förderantrag tatsächlich stattgegeben wird – letztlich nur noch einen sehr überschaubaren Eigenanteil in Höhe von 145 000 Euro zu tragen hätte.

Moderne LED-Flutlichtanlage

Jetzt heiße es „Daumen drücken, damit wir die Bewilligung erhalten“, sagte Manfred Bolz (CDU) kürzlich im Rat, nachdem Dirk Lukrafka dort zuvor berichtet hatte, dass Velbert bzw. das Vorhaben „glücklicherweise ein Förderprogramm ereilt“ habe. Man habe sich diese Chance nicht entgehen lassen wollen und erwarte den Entscheid aus Berlin noch bis Ende Januar, begründete der Bürgermeister die in der Sache getroffene Dringlichkeitsentscheidung.

Die Hoffnungen vor Ort richten sich auf das „Zukunftsinvestitionsprogramm zur Förderung der Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“, so der griffige Titel. Der Bund hatte hierzu den Projektaufruf im Oktober veröffentlicht.

Die jetzige Sportanlage ist zurzeit mit einem so genannten Tennenbelag, also einem Ascheplatz, ausgestattet. Sie hat acht Rundlaufbahnen, eine Weitsprung-, eine Kugelstoß- und eine Hammerwurfanlage. Aus ihr soll eine Wettkampfanlage „Kampfbahn Typ C“ werden. Und zwar u. a. mit folgenden Komponenten: einem Kunstrasenspielfeld, sechs Laufbahnen und einem Segment mit Kunststoffbelag. Dort sollen eine Hochsprung- und eine Weitsprunganlage sowie ggf. ein Street-Basketballfeld angelegt werden. Ferner ist ein zweites Segment mit Kunstrasen und einem Soccerplatz vorgesehen sowie – neben dem Platz – eine Kugelstoßanlage. Anstelle der reichlich betagten Flutlichtanlage wird eine energetisch zeitgemäß installiert.

„Dass wir nächstes Jahr bauen, war ja ohnehin schon klar“, entgegnete Lukrafka auf den Einwurf der Velbert anders-Fraktion, die Vereine könnten das Ganze als Signal verstehen, dass die Umsetzung des gesamten Projektes nunmehr von der Bewilligung der beantragten Fördermittel abhänge. Der Bürgermeister bekräftigte: „Wir bauen 2016, und wir werden 2016 fertig!“

 
 

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