Spaß in Velbert auch ohne großes Tamtam

Unter dem  Motto „Afrika“ feierten die beiden Standorte der Max und Moritz Grundschule ihr Schulfest.
Unter dem Motto „Afrika“ feierten die beiden Standorte der Max und Moritz Grundschule ihr Schulfest.
Foto: WAZ FotoPool
Am Wochenende öffneten zwei Langenberger Grundschulen Türen und Pausenhöfe für Schüler und ihre Familien – allen Wetterkapriolen zum Trotz.

Langenberg..  In zwei Grundschulen leisteten die Lehrerinnen und Lehrer ausnahmsweise, aber gern, Samstagsarbeit. Während die Wilhelm-Ophüls-Schule in Langenberg an der Frohnstraße einen Sponsorenlauf startete, feierten beide Standorte der Max und Moritz-Grundschule in Nierenhof ihr Schulfest.

Riesiges Pech pachtete die WOS. Ausgerechnet beim Start des Sponsorenlaufes,regnete es in Strömen. Die Organisatoren um Schulleiterin Dagmar Peters reagierten schnell. Die Rundenlänge wurde für die teilnehmenden achtzig Kinder kurzerhand halbiert. Auch das für den Pausenhof gedachte Kuchenbuffet verlegten Förderverein und Schulpflegschaft ins Schulgebäude. „Wir hatten ein nettes Zusammen- und harmonische Familientreffen, auch ohne großes Programm“, versicherte Rektorin Dagmar Peters.

Von der Hälfte der Einnahmen des Sponsorenlaufes und der Bewirtung erwirbt die Schule ein Rhönrad und Werkzeuge für den Werkunterricht. Die andere Hälfte geht an das Friedensdorf in Oberhausen, das die Kinder der Schule unlängst besuchte und bleibende Eindrücke hinterließ. „Auch im nächsten Jahr werden wir einen Besuch dort durchführen“, verspricht Dagmar Peters. Und: Pünktlich zur Siegerehrung erschien die Sonne wieder.

Unter dem Titel „Afrika“ feierten die beiden Standorte der Max und Moritz-Grundschulen der Hüser-straße und Nierenhof. In diesem Jahr trafen sich Eltern, Großeltern und Kinder in Nierenhof an der Kohlenstraße. Auch hier gab es in diesem Jahr kein großes Spielprogramm. Stattdessen führten die Kinder ein selbst geschriebenes Theaterstück in der Sporthalle auf. „Die Suche nach Bombola“ musste wegen des großen Andrangs und den Feuerschutzbestimmungen gar zweimal hintereinander aufgeführt werden. Bei dem Theaterstück ging es um die geplante Verheiratung der ältesten Prinzessin, die sich lieber ein Haustier wünschte.

Unter der Regie von Grundschullehrerin Petra Schroeder trat nicht nur die Theatergruppe auf: Während der Darbietung gab es auch Vorführungen der Tanzgruppe von Wibke Fliesberg und der Zirkusgruppe Katrin Trepmanns. Auf der Bühne, die auf dem Schulhof aufgebaut wurde, zeigte die Trommelgruppe des Musikpädagogen Jo Fabakary Jobateh, was sie jeden Montag gelernt hatten und die Singgruppe unter Brita Recker unterhielt ebenfalls die vielen Gäste.

„Darüber hinaus können sich die Kinder bei einem Bastel- und Werkangebot entspannen oder alle das reichhaltigen Essensangebot genießen“, freute sich Rektorin Alexandra Pitschke, die ein großes Lob für das gesamte Kollegium und die engagierten Eltern parat hatte: „Es war schon eine gewaltige, organisatorische Aufgabe.“ Und die haben die Verantwortlichen bestens gelöst.

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