Sieben neue Rundtouren für den Panoramaradweg in Velbert

Die Radschleifen beginnen an einer solchen Stele und treffen an anderer Stelle wieder auf die Haupt-Trasse.
Die Radschleifen beginnen an einer solchen Stele und treffen an anderer Stelle wieder auf die Haupt-Trasse.
Foto: WAZ FotoPool
Weil der Panoramaradweg die meisten Radler an Velbert vorbei, aber eben nicht nach Velbert hinein führt, wird die Strecke jetzt u sieben neue Rundtouren ergänzt, die Touristen ins Zentrum locken sollen: Die geplanten Schleifen führen nach Velbert-Mitte, Neviges und Langenberg.

Velbert.. Bislang lassen die Radler auf dem Mitte 2011 fertiggestellten Panoramaradweg Niederbergbahn die drei Velberter Ortskerne einfach links – respektive rechts – liegen. Das soll sich in ein paar Monaten ändern.

Denn in den kommenden Herbst- und Winter-Monaten werden bei den Technischen Betrieben Velbert (TBV) die praktischen Vorbereitungen dafür getroffen, dass mit dem Zweirad-Saisonstart 2014 auch die neuen Radschleifen entlang des gut 40 Kilometer langen Wegs komplett aus- und beschildert sind – und möglichst viele unternehmungslustige Entdecker auf ausgetüftelte Abwege locken. Als freundliche Einladung.

Abstecher sind bis zu 18,5 Kilometer lang

Aus anfangs acht – klare Vorgabe der Politik waren als Muss alle drei Ortskerne – sind letztlich sieben Radschleifen geworden, deren Verlauf aufs Konto von Gisbert Böker (TBV) geht: „Fußgängerzone mit Deutschem Schloss- und Beschlägemuseum“, „Herminghauspark mit Kükelhaus-Rundweg“, „Historische Altstadt Langenberg mit Windrather- und Deilbachtal“, „Wallfahrtsort Neviges“, „Langenhorst“ und – in Abstimmung mit den Nachbarstädten Heiligenhaus und Wülfrath – „Abtsküche“ sowie „Eignerbach“.

Die Abstecher sind zwischen 2,5 und 18,5 Kilometer lang. Letzteres gilt für die Langenberger Radschleife. „Die ist wirklich nicht ohne. Die hat nämlich etliche Höhenmeter“, erzählt Daniela Löhr. Die Technische Angestellte ist gemeinsam mit Stefanie Glaubitz, Sachgebietsleiterin Vermessung, bei den TBV seit Juni mit der konkreten Ausarbeitung beschäftigt.

Und sie hat zusammen mit dem Chef der örtlichen Straßenverkehrsbehörde, Jan Schneider, alle Schleifen auch selbst abgestrampelt. Hat genau geschaut, wo und in welcher Richtung Einbahnstraßen sind, wo in der Fußgängerzone geschoben werden muss und wo Radwege einbezogen werden können.

Keine Strecke wird doppelt gefahren

Jeder Abstecher ist ein echter Rundweg, so dass bis auf eine einzige Ausnahme nirgends eine Strecke doppelt gefahren wird. Eine Schleife beginnt immer an einer der bereits vorhandenen, rot lackierten Hinweis-Stelen an der Haupt-Trasse.

Dort findet man dann auf großflächigen Metallschildern jeweils eine Kurzbeschreibung, Angaben zum Streckenverlauf, das individuelle Logo der Beschilderung – wobei auch wieder die alten Stadtwappen zu neuen Ehren kommen –, einen QR-Code fürs Smartphone und ein Höhenprofil mit Steigung und Gefälle.

"Die Leute sollen wissen, worauf sie sich einlassen"

„Die Leute sollen ja schließlich wissen, wofür sie sich entscheiden und worauf sie sich da einlassen“, findet Michael Schmidt (CDU) vom TBV-Verwaltungsrat, der sich bereits wiederholt und sehr ausführlich mit den Radschleifen befasst hat. Die Befürworter hoffen, dass diese die touristische Attraktivität des Panoramawegs steigern.

Stefanie Glaubitz wird die ausgearbeiteten und mittlerweile festgelegten Rundkurse in den kommenden Sitzungsrunden nach und nach auch noch in allen Bezirksausschüssen vorstellen.

Entlang der Radschleife werden kleinere Aluminium-Schilder nebst Logo den Weg weisen. „Wenn der Winterdienst genug Luft hat“, so Glaubitz, „sind bis zum Frühjahr alle montiert.“

 
 

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