Polizei sucht brutalen Juwelenräuber

Kai Süselbeck
Rudi Cerne moderiert heute um 20.15 Uhr die Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst. Foto: ZDF/ Thomas K. Schumann
Rudi Cerne moderiert heute um 20.15 Uhr die Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst. Foto: ZDF/ Thomas K. Schumann
Foto: Thomas K. Schumann

Velbert/Essen. Nach einem brutalen Überfall in Essen verfolgen die Ermittler des Essener Raubdezernates eine Spur, die ins südliche Ruhrgebiet führt. Die Fahnder werden den Fall heute Abend um 20.15 Uhr in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst vorstellen.

Der Überfall geschah am Donnerstag, 25. November, um 9.15 Uhr in der Essen Juliusstraße, einer kleinen Querstraße einen Steinwurf vom Hauptbahnhof entfernt. Das kleine Juweliergeschäft hatte zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht geöffnet, doch der Inhaber war schon in den Geschäftsräumen. Plötzlich klopfte ein Mann an die Tür. Der spätere Räuber trug ein blau/gelbe Uniform, ähnlich wie die der Postboten, sowie eine Strumpfmaske.

Räuber flüchtete Richtung Opernplatz

Der Inhaber dachte, die Post sei da, und öffnete ohne Verdacht seine Tür. Sofort schlug und trat der bewaffnete Mann auf den überraschten Geschäftsinhaber ein und verletzte ihn schwer. Mit hochwertigem Schmuck aus den Auslagen flüchtete der brutale Räuber in Richtung Opernplatz. Dort verlor sich zunächst seine Spur.

Inzwischen konnten die Ermittler des Raubdezernates die genaue Beschreibung des Flüchtigen ermitteln und verfügen zudem über Fotos des unmaskierten Täters. Der vermutliche Osteuropäer soll demnach etwa 1,80 Meter groß und sportlich schlank gewesen sein. Vor seiner Flucht wechselte er , wie die Aufnahmen der Kamera zeigen, die Kleidung. Die Postjacke und eine gleichfarbige Kopfbedeckung verstaute er in einer Umhängetasche. Anschließend zog er eine helle Jacke und einen auffälligen hellen Leinenhut über.

Auffällig waren besonders seine Schuhe, an die nicht nur das Opfer erinnert. Offenkundig hat der Mann vor der Tat weitere potenzielle Überfallopfer ausbaldowert. An den Mann mit den auffälligen Schuhen erinnerten sich bei den Befragungen der Ermittler auch andere Ladenbesitzer im Viertel.