Patientenfreundlich

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Velbert.. Die Zeiten der Behandlung hinter dem Vorhang sind (fast) vorbei. So hat es Ralf Herre, Aufsichtsratsvorsitzender Klinikum Niederberg, gestern beim Richtfest der Interdisziplinären Notaufnahme, kurz INA, formuliert. „Die Ambulanz wird diskreter und absolut patientenfreundlich“, freut sich Geschäftsführerin Dr. Astrid Gesang. Immerhin bedeutet „interdisziplinär“ nichts anderes als fächerübergreifende Arbeitsweise. Ein medizinischer Bereich wird in den nächsten übergreifen, „und das direkt dort, wo der Patient zuerst ankommt: in der Notaufnahme.“ Geschäftsführer Christian Engler ergänzt: „Hier kommt der Arzt zum Patienten und nicht umgekehrt.“ Man ist sich einig, dass die personell hochkarätig besetzte Ambulanz ihresgleichen suchen wird in der Gegend.

In einer Bauzeit von neun Monaten ist der Neubau hochgezogen und mit der sanierten Gebäudestruktur verbunden worden. Am 9. Juni, so verspricht es Architekt Michael Juhr, „wird das Gebäude fertig“. Das Kostenvolumen beläuft sich auf 3,5 Mio Euro.

Interdisziplinäre Notfallaufnahmen haben sich als zentrale Einrichtungen von Krankenhäusern bewährt. Am Klinikum wird diese organisatorische Struktur jetzt neu umgesetzt. Die neue Chefärztin der INA, Dr. Katja Scholtes: „Die Hälfte der Patienten kommt über die Notaufnahme ins Krankenhaus. Sie ist eine Anlaufstelle für die Menschen.“ Wichtig sei, dass Prozesse innerhalb der Krankenversorgung optimiert würden, „deshalb haben wir beim Neubau viel Wert auf Funktionalität gelegt“, so Architekt Juhr. Der Anbau sei an die Vorgabe des Klinikum-Gebäudes und dessen Voraussetzungen angepasst worden. Dr. Gesang: „Gerade in der Umbauphase hat sich noch kein Patient über Unannehmlichkeiten beschwert. Es sind sogar mehr Menschen geworden, die unser Haus aufsuchen.“

 
 

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