Ophüls-Grundschule in Velbert-Langenberg wird für 1,15 Millionen Euro saniert

Wegen Brandschutzauflagen wurde die Wilhelm-Ophüls-Schule an der Frohnstraße mit einer Feuertreppe ausgestattet.
Wegen Brandschutzauflagen wurde die Wilhelm-Ophüls-Schule an der Frohnstraße mit einer Feuertreppe ausgestattet.
Foto: WAZ FotoPool
Die Wilhelm-Ophüls-Grundschule in Velbert-Langenberg wird mit 1,15 Millionen Euro umfassend saniert. Erster Bauabschnitt mit Brandschutzeinrichtung fertig.

Langenberg.  Mit dem Singen des Volksliedes „Wer will fleißige Handwerker sehn“ feierten Lehrer und Schüler der Wilhelm-Ophüls-Grundschule an der Frohnstraße den fertiggestellten ersten Bauabschnitt. Umfangreiche Renovierungsarbeiten und insbesondere Brandschutzmaßnahmen waren an der in die Jahre gekommenen Schule zwingend notwendig. Zwei Jahre hat der Immobilienservice der Stadt Velbert für Arbeiten an der Schule angesetzt, und 1,15 Millionen Euro sind hierfür eingeplant. Dafür sollen neben dem Brandschutz der Innenausbau, Dacharbeiten und Fassadenanstrich durchgeführt werden.

250 qm Nutzfläche gewonnen

„Die Schule wird schöner, sicherer und wird mehr Platz und Raum bekommen“, erläutert der Fachbereichsleiter des Immobilienservices, Andreas Sauerwein, der mit seinen Bauleitern Alexandra Breitbach – sie begleitete den ersten Bauabschnitt – und Volker Düll, der ab nun die weiteren Renovierungsarbeiten leitet, gekommen war.

Neun Monate dauerte die Errichtung des Fluchtturms, der elf Meter hoch ist und Richtung Frohnstraße errichtet wurde. Acht Tonnen Stahl wurden verbaut. Dabei dachten die Planer auch an Kinder, die nicht schwindelfrei sind. Entsprechend wurden Zwischenräume der Stufen, Geländer und Ebenen eng gehalten. „Um nicht einen klotzigen Turm hinzusetzen, haben wir ihn mit nur zwei Stützen gebaut“, erklärte Bauleiterin Alexandra Breitbach. Schulrektorin Dagmar Peters ergänzte: „Auch die Eltern wurden bei der Planung mit einbezogen. Sie haben unter anderem die blaue Farbe der Geländer gewählt.“ Überhaupt war die Schulleiterin begeistert von der Zusammenarbeit mit den Eltern und den Mitarbeitern des Immobilienservices, die während der Unterrichtszeit das Gebäude verbessern und verändern mussten.

Die nächsten Bauabschnitte sind bereits erkennbar: Elektrische Leitungen hängen schon vorbereitend an den Decken, Rauchmelder sind angebracht, und die neuen Fluchttüren sind längst eingebaut. „Wir werden auch die Decken abhängen und neue Beleuchtungen einsetzen“, führt Volker Düll aus, der die Arbeiten leiten wird. Durch die Umgestaltung der Gänge wird die Grundschule rund 250 Quadratmeter mehr Nutzfläche erhalten und durch den Ausbau des Dachgeschosses, der ehemaligen Hausmeisterwohnung, noch 200 m² mehr Raum für die Offene Ganztagsschule (OGS). In den nächsten 15 Monaten werden die Toiletten renoviert und Klassenzimmer und Flure neu gestrichen.

 
 

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