Langenberg: „neanderland Art“ ist eröffnet

Eröffnung der "Neanderland ART 16" am 2. Oktober 2016 im Bürgerhaus Velbert Langenberg: (v.l.) Landrat Thomas Hendele, Kreis-Kulturreferentin Dr. Barbara Bußkamp und der stellv. Velberter Bürgermeister Emil Weise neben einer Keramikskulptur von Jutta Wagner (Hilden)
Eröffnung der "Neanderland ART 16" am 2. Oktober 2016 im Bürgerhaus Velbert Langenberg: (v.l.) Landrat Thomas Hendele, Kreis-Kulturreferentin Dr. Barbara Bußkamp und der stellv. Velberter Bürgermeister Emil Weise neben einer Keramikskulptur von Jutta Wagner (Hilden)
Foto: frei
  • Einen Querschnitt aus Kunst im Kreis Mettmann präsentiert die „neanderland Art“ in Langenberg.
  • 97 Künstlerinnen und Künstler hatten sich beworben – eine Jury wählte 25 von ihnen aus.
  • Deren 37 Kunstwerke sind noch bis zum 16. Oktober im Bürgerhaus zu sehen.

Langenberg.  Als Kunstgalerie präsentiert sich der kleine Saal des Bürgerhauses Langenberg noch bis Ende kommender Woche: Die „neanderland ART 16“ zeigt dort bis zum 16. Oktober einen Querschnitt durch die aktuelle Kunstszene im Kreis Mettmann.

Am vergangenen Sonntag eröffnete Landrat Thomas Hendele die Kunstausstellung in Gegenwart der teilnehmenden Künstler und zahlreicher Gäste. Für die Stadt Velbert hieß der stellvertretende Bürgermeister Emil Weise die kunstinteressierten Besucher willkommen. Zur musikalischen Einstimmung begeisterte das Zupf-Ensemble „trioLogie“ mit Kristina Lisner, Melanie Hunger und Markus Sich das Publikum mit einer Auswahl gefühlvoll und teils mitreißend rhythmisch vorgetragenen Werke von Yasuo Kuwahara, Rossen Balkanski, Astor Piazolla und Jacob do Bandolim.

97 Künstler hatten sich beworben

Um eine Teilnahme an der „neanderland ART“ hatten sich in diesem Jahr 97 Künstlerinnen und Künstler beworben, die eine von drei Voraussetzungen erfüllten: Sie müssen entweder ihren Wohnsitz oder ihr Atelier im Kreisgebiet haben, oder sie müssen im Kreis Mettmann geboren worden sein.

Aus den insgesamt rund 270 eingereichten Arbeiten hatte eine Jury – bestehend aus Kunstsachverständigen und Vertretern der Kreistagsfraktionen – 37 Kunstwerke von 25 Künstlern für die Ausstellung ausgewählt. Das Spektrum ist breit: Von Malerei und Grafik über Fotografie und Skulptur bis hin zu Assemblage und Performance ist alles vertreten.

Eintritt zur Ausstellung ist frei

Ausschlaggebend bei der Bewertung der Arbeiten waren unter anderem die Originalität der künstlerischen Handschrift, die Aktualität („Ist das Werk auf der Höhe der Zeit?“), das Beherrschen der Technik beziehungsweise die handwerkliche Ausführung und die Auseinandersetzung mit dem Thema.

Zu besichtigen ist die Ausstellung im Bürgerhaus bis zum 16. Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Während der Öffnungszeiten ist regelmäßig einer der ausstellenden Künstler vor Ort. Wer wann im Bürgerhaus anzutreffen ist, kann im Internet unter www.kreis-mettmann.de/kultur/neanderlandART16 nachgelesen werden. Unter diesem Link ist auch der Katalog zur Ausstellung im Bürgerhaus abrufbar.

Das Treppenhaus als Wartezimmer

Zu einer für zahlreiche Besucher unerklärlichen Verzögerung kam es, als man nach dem Festakt zur Eröffnung der „neanderland ART“ vom großen Saal des Bürgerhauses in den kleinen wechseln wollte, wo die Exponate gezeigt werden.

Dicht gedrängt standen die Festgäste auf den Treppen, die vom Foyer ins erste Obergeschosse führt. Doch der Zutritt zum kleinen Saal blieb ihnen verwehrt – jedenfalls zunächst. Erst als auch die letzten Besucher den großen Saal im Erdgeschoss verlassen hatten, öffnete n sich die Türen zu Ausstellung.

Lüftung arbeitet nur für einen Saal

Auf Nachfrage erläuterte Holger Syhre, Geschäftsführer der Kultur- und Veranstaltungsbetriebe Velbert (KVV) der WAZ,, warum es zu der Verzögerung und der Wartezeit im Treppenhaus kam. „Nach den Brandschutzbestimmungen dürfen im großen und kleinen Saal keine Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden.“ Daher habe zunächst die Räumung des großen Saales abgewartet werden müssen, bevor man die Türen zum kleinen habe aufsperren dürfen.

Diese feuerpolizeiliche Vorschrift bestehe nicht nur hinsichtlich der Fluchtwege. Syhre: „Das ist auch darin begründet, dass die Lüftungsanlage immer nur in einem der beiden Säle arbeitet – entweder im kleinen oder im großen.“