Kicker in Velbert freuen sich über neuen Kunstrasen

Da freuen sich die kleinen und großen Kicker: Asche adé - der Sportplatzes Birth an der Von-Humboldt-Straße wurde mit neuem Kunstrasen ausgestattet.
Da freuen sich die kleinen und großen Kicker: Asche adé - der Sportplatzes Birth an der Von-Humboldt-Straße wurde mit neuem Kunstrasen ausgestattet.
Foto: FUNKE Foto Services
  • Sportplatz Birth wurde für 600 000 Euro mit hochmodernem Kunstrasen ausgestattet
  • Zwei Vereine und zwei Schulen nutzen neu gestalteten Sportplatz
  • Sanierung beschränkte sich auf Sportplatz. Vereinsräume richten Mitglieder her

Velbert..  „Asche adé, kein Knie tut mehr, so würde das Herz eines Fußballers sprechen“, freut sich Thorsten Spiller, erster Vorsitzender des TVD (Turnverein Dalbecksbaum) über die Fertigstellung des neuen Sportplatzes in Birth. „Wenn man bedenkt, wie es hier vorher aussah, dann ist das jetzt ein wahres Schmuckstück“, ergänzt Spiller. „Wobei es auch lange gedauert hat“

Geduld der Vereine wurde belohnt

Damit meint er nicht die Dauer der Sanierung, die in rasanten vier Monaten erfolgt ist, sondern, „dass wir seit vielen Jahren daran gearbeitet haben, dass etwas passiert.“

Belohnt wurde die Geduld der Vereinsmitglieder mit „wohl dem modernsten Kunstrasen, den es gibt.“ Lediglich „an der Peripherie müsste noch ein wenig gearbeitet werden“, findet Spiller. Dafür ist das neue Grün top, auf Alltagstauglichkeit haben die TVD-Fußballer es schon getestet: „Wir haben schon einige Male trainieren können und haben auch schon die ersten Spiele gehabt“. 600 000 Euro wurden für die Sanierung des Ascheplatzes in die Hand genommen. Die Komplettsanierung konnte nicht realisiert werden, weil Velbert nicht in das Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur aufgenommen wurde.

So wurden die Leichtathletikanlagen nicht neu gebaut, das neue Gebäude mit den Vereinsflächen wurde ohne bauliche Maßnahmen übergeben, die dann die Vereine in Eigenregie übernahmen. Aber Bürgermeister Dirk Lukrafka hat sein Versprechen vom vergangen Jahr eingelöst: „Wir bauen 2016 und wir werden 2016 fertig“, sagte er, als noch auf finanzielle Unterstützung gehofft wurde. Sehr zur Freude auch von Cihan Dursun von der LSG (Langenberger Sportgemeinschaft), denn seine Fußballer haben endlich ein Zuhause gefunden. „Wir haben ja wirklich lange gewartet, vorher haben wir am Sportplatz am Wasserturm trainiert. Wir haben uns tierisch drauf gefreut, denn wir haben echt viel gelitten als kleiner Verein. Mit einem guten Platz können wir sicher auch wieder mehr Mitglieder gewinnen“, hofft er. Die beiden Vereinsräume haben die Mitglieder vom LSG und TVD in Eigenregie hergerichtet. „Das war eine großartige Zusammenarbeit“, freut sich Dursun.

Auch Bürgermeister Dirk Lukrafka freute sich, den Sportplatz offiziell einweihen zu dürfen und hatte für die Vereine gleich noch ein paar Bälle mitgebracht. Bei einem so guten Boden steht für den TVD auf jeden Fall fest: „Jetzt müssen wir aufsteigen.“

 
 

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