Freibad in Velbert Neviges macht sich saisonfein

Die Saisonvorbereitungen laufen auf Hochtouren, noch ist es ziemlich staubig.
Die Saisonvorbereitungen laufen auf Hochtouren, noch ist es ziemlich staubig.
Foto: FUNKE Foto Services
Damit man bald wieder ins kühle Nass springen kann, wird das Panoramabad in Neviges derzeit für die Freibadsaison startklar gemacht. Eine Wellenmaschine musste überholt werden.

Neviges..  Die Sonne scheint, kaum eine Wolke ist am strahlend blauen Himmel zu sehen – im Panoramabad ist jede Menge los. Aber noch sind keine Gäste da. Bald soll es hier aber endlich wieder losgehen mit dem Freibadbetrieb, und damit das auch klappt, arbeiten die Stadtwerkemitarbeiter derzeit auf Hochtouren daran, die Becken und alles drum herum sommerfein herauszuputzen.

Es ist wie jedes Jahr: „Fliesen, Fugen, Farben“, bringt es der Gesamtbetriebsleiter der Velberter Bäder, Frank Schumacher, auf den Punkt. „Es war kein harter Winter, die Reparaturarbeiten sind normal.“ Bereits seit Mitte Februar sei man mit den Vorbereitungen für die Freibadsaison beschäftigt, denn hinter einem Schwimmbad stecke immer eine Menge Aufwand: „Es ist nicht einfach nur Wasser rein und fertig.“

Nein, um das Freibad wieder saisonfein zu machen, muss sich um eine Menge gekümmert werden: Die Grünflächen laden nun zum Sonnenbaden ein, die Sträucher wurden allesamt zurück geschnitten. „Ein Baum war im Herbst über der Terrasse ins Becken gefallen, aber dadurch ist mehr Sonnenfläche entstanden“, so Schumacher.

Die größte Herausforderung für diese Saison war für den Bäderleiter jedoch, dass das beliebte Wellenbad auch wieder so funktioniert, wie die Badegäste es gewöhnt sind und lieben. „Eine Wellenmaschine hat nicht mehr funktioniert, das Getriebe war kaputt“, erklärt der Bäderleiter. Um die große Maschine aus dem Raum herauszuholen, musste extra ein Loch in die Decke gebohrt werden. „Es ist eine Brandungswelle, die wir entstehen lassen. Die Klappen der beiden Maschinen bewegen sich Wellenartig, dadurch entstehen diese gerade durchlaufend im Becken.“ Zum ersten Mal überhaupt sei dies notwendig geworden, 1975 wurde das Bad gebaut.

Die Fliesenleger sind derweil dabei, die Winterschäden zu beseitigen. „Es würde noch viel mehr kaputt gehen, wenn wir das Wasser über den Winter rauslassen würden“, so der Gesamtbäderleiter. Während bei den Fliesenlegern noch der Staub fliegt, wird überall auch schon hochdruckgereinigt, damit die Becken bald strahlend sauber zu einem Bad einladen. Anfang Mai wird es dann losgehen, Schumacher will sich noch nicht auf einen Tag festlegen: „Das ist auch witterungsbedingt.“ Die Preise werden dann von 3,50 auf 3,80 Euro leicht steigen, für Kinder und Jugendliche 1.90 Euro.

„Das Wichtigste ist, dass im Kassenbereich alles läuft“, blickt er auf die Freibadsaison. „Denn hier stehen an guten Tagen die Leute in Dreierreihen Schlange, da muss alles schnell laufen. Sonst kann die Stimmung hier schnell kippen“, berichtet Schumacher.

Wertsachen zuhause lassen

Zwei Empfehlungen hat Frank Schumacher für die Badesaison: Wertsachen sollten entweder weggeschlossen oder gar nicht erst mitgebracht werden, „denn ein Handtuch über einem wertvollen Smartphone ist kein guter Tresor“, warnt der Bäderleiter. Tipp Zwei: Mal bei nicht so gutem Wetter kommen, denn dann habe man das Wellenbad auch mal für sich alleine. Aber nach den letzten beiden Sommern findet Schumacher: „Eigentlich sind wir mal wieder dran, einen guten Sommer zu bekommen.“ Das hoffen auch die Badegäste.

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