Die Technischen Betriebe machen Velbert frühlingsfein

Der Herminghauspark wird bunt. Hier pflanzen Adi Weißgerber und Waldemar Kroll von den TBV Hortensien.
Der Herminghauspark wird bunt. Hier pflanzen Adi Weißgerber und Waldemar Kroll von den TBV Hortensien.
Foto: FUNKE Foto Services
Knapp 8000 Pflanzen setzen die Technischen Betriebe Velbert gerade ein. Rund 17 000 Euro kostet das, inklusive Bewässerung über das Jahr.

Velbert..  Nun wird es endlich Frühling – das sagt zumindest der Wetterbericht. Das Thermometer klettert und auch die Sonne soll sich öfter mal zeigen. Und so geben die Technischen Betriebe Velbert (TBV) dem Winter – symbolisch – den finalen Gnadenstoß. Mit kräftigen schwarzäugigen Stiefmütterchen läuten sie die wärmere Jahreszeit ein.

„In nur einem Tag“, berichtet Gärtnermeister Günter Strathmann, „wurde von drei TBV-Helfern in Velbert-Mitte mit etwa 4200 gelben und blauen, weißen und roten Frühlingsboten das Straßenbild verschönert.“ Je zwei Arbeiter pflanzten in Neviges und Langenberg. In Neviges sind es ungefähr 1750 und in Langenberg rund 2100 Pflanzen, die dem Winter ade sagen sollen.

Sandsiebemaschine spart

Der Kostenrahmen beträgt für diese Arbeiten, die Pflanzen und den Lohn der TBV-Arbeiter, zwischen 16 000 und 17 000 Euro. Darin enthalten sind auch die Aufwendungen für das Angießen und das Gießen der Stiefmütterchenflächen über das gesamte Jahr. Diese Kosten schwanken – je nach dem, wie die Temperaturen sich über das Jahr entwickeln. Je wärmer der Sommer wird, umso mehr muss gegossen werden.

Bei den Technischen Betrieben ist im März und April grüne Logistik angesagt. 35 Gärtner und Helfer sind im Einsatz. Wie im Vorjahr werden 700 Sträucher gepflanzt, dazu ein paar Tausend Bodendecker und etwa 60 Bäume – das sind 30 mehr als im Vorjahr. Der zerstörerische Pfingststurm Ela hatte 2014 dafür gesorgt, dass eine solch große Anzahl an Baumneupflanzungen erforderlich wurde. In geringerem Umfang sind vom jüngsten Sturmtief Niklas verursachte Baumschäden bereits behoben worden.

„Auch bei der Baumkronenpflege sind einige unserer Gärtner derzeit tätig. Angesagt ist der so genannte Totholzschnitt. Das heißt: Abgestorbene Äste werden entfernt, damit sie nicht herunterfallen können“, erläutert Günter Strathmann.

1500 Tonnen Sand

Gewerkelt wird überall. „Im letzten Jahr haben wir 1500 Tonnen Sand auf Spielplätzen ausgetauscht. 2015 sind es nur noch 850 Tonnen. Dies deshalb, weil wir für die größerflächigen Sandkästen für einige Tage eine angemietete Sandsiebemaschine einsetzen“, so Strathmann. Diese lockert Sand auf, sortiert Laub und Glas, vergessenes und kaputtes Spielzeug und Unrat aus. „Das Entsorgen des alten Sandes ist nicht mehr erforderlich. So können wir einsparen.“

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