„Dank diesen Männern vom Lazarett“

Nachdem die Beschießung der Stadt am 16. April aufgehört hatte, hat Stabsarzt Dr. Keller aus eigenem Antrieb alles getan was in seinen Kräften stand, um der Stadt Langenberg Leid, Not und Elend einer zerstörten Stadt zu ersparen. Mit einer weißen Fahne das Bürgerhaus verlassend ging er zu den Amerikanern, wurde von diesen wegen der Lazarettstadt anerkannt und dann vollzog sich der Einmarsch nach Langenberg ohne Widerstand in Ruhe und Ordnung.

Während des Einmarsches stand ein Teil der Truppen, wohl mit ihrem Kommandanten, in der Kamperstraße, Nähe früherer Reichsbank , fanden sich aber auch mit Hilfe ihrer Karten nicht zurecht. Dies beobachtend, trat Gerda Degens vor ihre Haustür und fragte auf Englisch: „Suchen Sie etwas, kann ich Ihnen helfen?“ Man suchte das Rathaus und fand es mit Hilfe von Gerda Degens.

Wenige Zeit später erschien bei Degens eine Abordnung mit der Weisung, Frau Degens als Dolmetscherin zu engagieren. Als solche war sie dann auch längere Zeit beim Kommandanten von Langenberg angestellt.

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