Beschilderung verwirrt die Radfahrer

Probleme gibt es beim Panoramaradweg mit der Beschilderung.

Seit zwei Wochen können Touristen und Einheimische auf dem Panorama-Radweg die niederbergische Landschaft erkunden. Nach dem Eröffnungstag stand das Telefon bei Friedhelm Reusch selten still. Zufriedene hatte der Leiter des Betriebes Straßen Kreis Mettmann aber in der Regel nicht am Hörer. Meistens erhielt er Beschwerden, die Anrufer wiesen ihn auf die mangelnde Beschilderung entlang des Radweges hin.

„Es ist in der Tat so, dass einige Schilder fehlen oder falsch angebracht wurden“, gibt Reusch ohne Umschweife zu. Dabei hatte die beauftragte Firma ihm versichert, dass bis Mitte Juli „alles fix und fertig“ sei. Doch scheinbar lag der Kreis Mettmann bei der Wahl seines Vertragspartners daneben. Reusch formuliert seine Vorwürfe noch vorsichtig. „Die Firma hat, was Vertragstreue und Zuverlässigkeit betrifft, noch enormes Entwicklungspotenzial“, erklärt der Projektleiter. Und deshalb waren rund ein Drittel der insgesamt 1800 Schilder in der Vorwoche noch nicht montiert.

Und dann gibt es noch einige Schilder auf der 40 Kilometer langen Strecke, die den Fahrer vom rechten Weg abbringen. Ein WAZ-Leser entdeckte am Mittwoch an der Neustraße in Tönisheide ein Schild, das in die falsche Richtung zeigte. Die Arbeiter am Straßenrand nimmt Reusch allerdings in Schutz. „Wo gearbeitet wird, werden auch Fehler gemacht“, erklärt er.

Vorgestern führte Reusch noch mal ein klärendes Gespräch mit der Firma. „Bis Ende der nächsten Woche wollen sie alle Schilder korrekt angebracht haben“, erklärt der Projektleiter. Dann wissen auch ortsunkundige Radfahrer, wo es für sie langgeht.

 

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