An der Villa weihnachtet es

Beim Hubbelgasser Weihnachtsmarkt ein Weihnachtsbaum, im Wewersbusch wird der Tannenbaum dann mit Wunschzetteln zum Wunschbaum.
Beim Hubbelgasser Weihnachtsmarkt ein Weihnachtsbaum, im Wewersbusch wird der Tannenbaum dann mit Wunschzetteln zum Wunschbaum.
Foto: WAZ FotoPool
Am zweiten Adventswochenende verwandelt sich das Bergische Internat ineinen Weihnachtsmarkt. Statt Kommerz gibt’s dann Lichterglanz und Nostalgie

Langenberg..  Es soll wieder an Weihnachten erinnern. Festlich, familiär, urtümlich. Ohne Kommerz und Gewinnmaximierung. So ist der erste Weihnachtsmarkt in Langenberg, der vom 7. bis 9. Dezember an und um die alte Villa Wewersbusch stattfinden wird, geplant und organisiert.

Der Leiter des Bergischen Internats, Florian Kesseler, bekommt selbst leuchtende Augen, wenn er von seiner Vorstellung eines Weihnachtsmarktes berichtet: „Es soll keinen Ramsch geben, hochwertig und handwerklich sollen die Angebote sein. Die Idee von Weihnachten soll wieder spürbar werden.“ Er selbst habe Spaß an Weihnachtsbeleuchtung und Familie stehe in der Wichtigkeit ganz oben.

Eine Idee wird Wirklichkeit

Spaß an Beleuchtung hat auch der für Haustechnik und Verwaltung zuständige Mitarbeiter Ralf Laserich. Gemeinsam hatten sie die Idee eines „Volksmarktes“ entwickelt. In den neusprachlichen Gebrauch übersetzt, schwebte ihnen ein nostalgischer Weihnachtsmarkt mit offenen Feuern, Kerzen, vielen Lichtern und „wenn möglich Schnee“ vor. Und Laserich ist der richtige Mann für die Umsetzung, ist er doch in diesem Jahr auch für Organisation und Umsetzung des Weihnachtsmarktes in der Nachbarstadt Essen, speziell im ebenfalls historisch anmutenden Stadtteil Werden, zuständig.

Erfahrung im Bereich Weihnachten und Event bringt er reichlich mit. So verwundert es nicht: Eine Bühne wird für ein buntes Programm sorgen. Liveauftritte von „Ready Rolled“, dem „Duo Twosome“ sowie dem Langenberger Männergesangverein gehören dabei ebenso dazu wie der Feuertanz von „Saphira“. „Live on Air“ präsentiert sich Radio Langenberg.

Neben selbst gemachtem Glühwein und kulinarischen Genüssen soll der Weihnachtsmarkt zum Staunen und Mitmachen bewegen: Kunsthandwerkerstände stehen neben Kinderkarussell und Streichelzoo, Perlenkunst, Schmuck und Silber zwischen Gutenbergbibeldruckerei und Schmiedehammer. Kurzweil und Weihnachtsstimmung sind garantiert.

Florian Kesseler erinnert sich an seine Weihnachten: „Da waren Oma, Opa, da kam die ganze Familie unterm Weihnachtsbaum zusammen.“ Natürlich soll sich der Weihnachtsmarkt tragen, doch falls Gewinne erwirtschaftet werden, gehen die in den Förderverein und werden wieder in soziale Projekte investiert.

 
 

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