A44 rückt immer mehr in die Stadt

Anschlussstelle Langenberg. Foto: Ulrich von Born
Anschlussstelle Langenberg. Foto: Ulrich von Born
Foto: WAZ FotoPool
Eineinhalb Jahre nach der Umwidmung der B227 tauscht der Landesbetrieb Straßen NRW jetzt die gelben Schilder gegen blaue Autobahntafeln aus.

Langenberg. Die A44 rückt mehr und mehr in die Stadt. Derzeit tauscht Straßenbau NRW die alten gelben gegen neue blaue Autobahn-Richtungsschilder.

Klar, die alte B227 ist schon seit rund eineinhalb Jahren, seit dem 1. Januar 2010, zur A44 umgewidmet worden. Fährt man aus Richtung Essen in Richtung Langenberg, so ist man noch vor dem Abzweig „Heisingen“ auf der Autobahn.

„Umwidmung ist längst geschehen“

In Sachen Beschilderung hängt allerdings die Realität noch hinter der Theorie hinterher. „Die Umwidmung ist ja längst geschehen. In den vergangenen Wochen haben wir zwischen den Abfahrten ,Langenberg’ und ,Kupferdreh’ in beide Richtungen entsprechende Schilder angebracht“, so Olaf Wüllner von Straßen NRW. Warum erst so spät? „Wir hatten nicht die Kapazität, die Baumaßnahme auszuschreiben. Außerdem wird es wohl noch Knackpunkte hinsichtlich der Ziele zwischen der Stadt und der Landes-Straßenbauverwaltung gegeben haben“, schildert Wüllner. Welche das waren, verrät er nicht, verweist aber darauf, dass mit dem Austausch nur noch „richtige“ Ortsnamen, „Heisingen“, „Überruhr“, „Kupferdreh“ und „Langenberg“, erscheinen werden.

Rund 780 000 Euro

Fährt man derzeit aus Richtung Langenberg in die Stadt ein, liest man noch Hinweise wie „Baldeneysee“ und „Ausstellung Gruga“.

Insgesamt wird die Beschilderung zwischen Langenberg und Heisingen rund 780 000 Euro kosten. Wann die letzten gelben Schilder fallen, kann Wüllner noch nicht präzise ankündigen: „Das wird in den kommenden Wochen geschehen.“

 
 

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