2000 Euro fürs Schultheater am Gymnasium

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Am Gymnasium Langenberg lernen 32 Jugendliche im Kurs „Darstellen und Gestalten“. Im kommenden Schuljahr soll das Erlernte dann auf die Bühne gebracht werden. Da fallen natürlich auch Kosten an. Entsprechend groß war jetzt die Freude über eine 2000-Euro-Spende der Volksbank.

Langenberg.  Dieser Besuch kam nicht mit leeren Händen – ganz im Gegenteil: 2000 Euro hatte sie im Gepäck, Christina Gille, als sie gestern im Gymnasium Langenberg vorbeschaute. Und 32 Jugendliche freuten sich ganz besonders über diesen „warmen Regen“: Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8, die derzeit am Kurs „Darstellen und Gestalten“ teilnehmen.

Soll doch mit dem Geld, das der Schule aus dem Fördertopf der Volksbank Sprockhövel zufloss, ein Projekt verwirklicht werden, was sich die Schüler für das kommende Schuljahr vorgenommen haben: die Aufführung eines Theaterstücks vor großem Publikum.

In zwei Gruppen arbeiten die Jugendlichen in dem Kurs, der von der Theaterpädagogin und Deutschlehrerin Angelika Stodt und Kunstlehrerin Birgit Hoffmann geleitet wird. Während für die eine Hälfte „Grundlagen der Theaterarbeit“ auf dem Lehrplan stehen, was die Bereiche Atmung, Stimme, Bühnenpräsenz, Mimik, Improvisation, Ensemble-Bildung, Rolleneinführung und Regie umfasst, ist die andere Gruppe gestalterisch tätig: bei der Herstellung von Masken und Kostümen, im Kulissenbau und bei der Anfertigung von Requisiten. „Nach einem Halbjahr wechseln die Gruppen dann“, erläutert Angelika Stodt, die den Kurs als ein „einzigartiges Angebot für den Wahlpflichtbereich eines Gymnasiums“ bezeichnet.

Peter Kape gab entscheidenden Tipp

Ein schulisches Projekt, das nicht zuletzt deswegen auch Peter Kape auffiel. Der Buchhändler war es dann auch, der den beiden Lehrerinnen vorschlug, doch mal bei der Volksbank wegen einer Förderung des Theaterprojektes anzufragen. Schließlich, so Kape, unterstütze des Kreditinstitut, deren Filiale an der Kamper Christina Gille leitet, doch Jahr für Jahr soziale, kulturelle und gesellschaftlich relevante Projekte in der Region.

Projekt überzeugte Vertreterversammlung

Dass dieser Tipp des Buchhändlers am Ende bares Geld wert sein würde, zeigte sich dann, als die Vertreterversammlung der Volksbank in den vergangenen Wochen über die Vergabe ihrer Fördermittel entschied. Mit 2000 Euro, so beschloss das Gremium, wolle man den Kurs „Darstellen und Gestalten“ unterstützen.

Geld für Material und GEMA-Gebühren

Geld, das auch dringend benötigt wird, um das ehrgeizige Projekt zu realisieren. Denn: „Da ‘Darstellen und Gestalten’ als Projektkurs angelegt ist und von der praktischen Umsetzung von Kunst und Theaterspiel lebt, ist er der Kurs auch mit Kosten verbunden“, so Angelika Stodt. Schließlich fielen, wenn das Stück auf die Bühne gebracht werden soll, auch etliche Kosten an: ,nicht nur für Technik und Material (zum Beispiel für Kulissengestaltung, Maske und Kostüme) . Auch GEMA-Gebühren müssten entrichtet werden – Kosten, für die man nun durch die 2000-Euro-Spende bestens gerüstet ist.

 
 

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