Unicef dankt den Arnsberger Ratsmusikern für Unterstützung

Sundern/Arnsberg..  Große Freude herrscht bei der Unicef-Gruppe Arnsberg/Sundern: Am neuen Domizil der Gruppe am Ewigen Weg in Sundern bekam sie jetzt Besuch von einer Abordnung der Ratsmusiker aus Arnsberg. Die Musiker um Rolf Brand hatte in der Adventszeit insgesamt fünf Konzerten in der Region gegeben und dabei immer wieder Werbung für die Arbeit der Unicef gemacht und auf die dringende Hilfe im Nahen Osten hingewiesen. Bei den Konzerten im Arnsberger Ratskeller, in der Kulturschmiede oder der Stadtkapelle rührten sie die Werbetrommel für die Unterstützung der Arbeit für Kinder in den Lagern so gut, dass sie jetzt eine Spende von 2000 Euro an Ingrid Halbe übergeben konnten.

„Viele wenden sich an uns und bitten um Hilfe“, berichtete Rolf Brand. Es sei in diesem Jahr eine schwierige Entscheidung gewesen, zumal die Unterstützung für das Hospiz an der Hellefelder Straße bei der Gruppe immer gesetzt sei. „Da haben wir eben Geld an die Schönstatt-Bewegung zum Aufbau der abgebrannten Kapelle gegeben und aus ganz aktuellem Anlass an Unicef.“

Kein Tropfen auf den heißen Stein

Mancher denke, dass sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein: „Das stimmt nicht, denn wo vielleicht viele Tropfen zusammen kommen, kann man kühlen helfen“, machte Brand die Rolle klar, die die Musiker einnehmen. „Das ist gut ausgegebenes Geld!“

„Wir sind froh und dankbar, wenn sich Menschen angesprochen fühlen von unseren Projekten und helfen“, so Ingrid Halbe. Sie berichtete, dass die Not im Nahen Osten unendlich groß sei: „Es ist immer noch so, dass viele Familien in Schnee und im Freien leben.“ Unicef bemühe sich, die Kinder in den Lagern zu unterstützen. 900 000 Flüchtlingskinder seien mit bereits einem Winterpaket unterstützt worden. Schätzungen besagen, dass etwa 7,5 Millionen Menschen Hilfe benötigen.

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